Lukrative Rückkehr auf das Parkett: US-Regierung verdient an GM
zuletzt aktualisiert: 24.11.2010 - 06:04
Washington (RPO). Der Börsengang des Autokonzerns General Motor hat der US-Regierung netto mindestens 11,7 Milliarden Dollar in die Staatskasse gespült. Das teilte das amerikanische Finanzministerium am Dienstag in Washington mit. Zusätzliche 1,8 Milliarden Dollar würden folgen, wenn die Zeichner von 53,8 Millionen Optionsscheinen innerhalb der nächsten Wochen ihre Rechte ausübten und GM-Aktien orderten, hieß es weiter. Der Autogigant hatte sich am vergangenen Donnerstag, knapp eineinhalb Jahre nach seiner Pleite, erfolgreich an der New Yorker Börse zurückgemeldet. Die Regierung hatte den einst größten Autohersteller der Welt in der schweren Krise mit einer Finanzspritze von fast 50 Milliarden Dollar gerettet und dafür rund 61 Prozent des Konzerns übernommen. Dieser Anteil soll nun schrittweise gesenkt werden.
Quelle: apd
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