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Reaktionen unserer Leser: Warnstreiks: Viele sind wütend

zuletzt aktualisiert: 05.03.2008 - 20:15

Düsseldorf (RPO). Unsere Leser sind wütend: Der erneute Streik der öffentlichen Verkehrsmittel lässt die großen Städte im Chaos versinken. Auch die Flughäfen werden bestreikt. Wir haben Reaktionen und Erlebnisberichte von unseren Lesern gesammelt. 

Neben den Flughäfen und dem öffentlichen Nahverkehr waren im Tagesverlauf unter anderem Kindertagesstätten, Krankenhäuser, die Müllabfuhr, Sparkassen, Altenpflegeeinrichtungen, Theater und Stadtverwaltungen von den Streiks betroffen. Verdi versteht die Arbeitsniederlegungen als "letzte und eindringliche Warnung an die Arbeitgeber, am Donnerstag ein seriöses Angebot vorzulegen". Die aber wollen kein neues Angebot vorlegen.

Bei unseren Lesern führt der Streik zu geteilten Reaktionen.

Viele sind wütend. Von "Erpressung" ist die Rede. Auch Angriffe gegen Verdi und Gewerkschaftschef Frank Bsirske sind zu hören: "Ich kann nur hoffen, dass Herr Bsirske und seine Gewerkschaft mit diesen Aktionen ihr eigenes Grab graben", heißt es da. Eine Leserin, die in unserem Leserportal OPINIO unter dem Namen  "Angela V." schreibt macht sich Sorgen.

"Wo soll das alles noch hinführen? Ich streike bald auch. Ich bin auf die Bahn und auf die Straßenbahn angewiesen um mein Kind zur Schule zu begleiten. Und es auch wieder abzuholen."

Andere reagieren eher nachdenklich: "Streiks mit großen volkswirtschaftlichen Schäden sollten nicht so einfach möglich sein", schreibt ein User. "Warum ist man nicht ein wenig kreativer und fängt mal da an zu streiken, wo es den Innenminister direkt trifft?" fragt ein anderer.

Auch flexibler Umgang kommt vor. Manche nehmen den Ausstand geradezu sportlich. "Kurz hinter Köln in den Rhein springen, Kopf so lange oben halten bis Düsseldorf kommt", schreibt einer. OPINIO-Autor "Mick P" schwingt sich auf das Fahrrad: "Also ich hab´ auf dem Weg nix vom Streik gemerkt. Der Radweg am Rhein war nicht voller als sonst!"

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Quelle: afp

 
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