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Wegen Debatte um Fahrverbote
Audi will 850.000 Dieselautos nachbessern

Wegen Debatte um Fahrverbote: Audi ruft 850.000 Dieselautos zurück
Das Logo von Audi bei einer Autoshow in Peking. FOTO: rtr, KKH/QT/CDC
München. Nach Daimler will auch Audi mit einer großen Rückrufaktion Fahrverboten für Dieselautos zuvorkommen. Die Ingolstädter VW-Tochter kündigte am Freitag an, bis zu 850.000 Wagen mit neuer Software ausstatten zu wollen.

Das betrifft Wagen mit Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren der Abgasnormen EU 5 und EU 6. Dabei gehe es um Fahrzeuge in Europa und weiteren Märkten außerhalb Nordamerikas.

Die Aktion "in enger Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt" gelte auch für Modelle der Marken Porsche und Volkswagen mit baugleichen Motoren. Für die Kunden sei der Service, wie Audi die Nachrüstung nennt, kostenfrei.

Ziel sei, den Dieselmotor zukunftsfähig zu halten und einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten. "Gleichzeitig möchte Audi damit möglichen Fahrverboten entgegenwirken", hieß es in der Mitteilung weiter.

Anfang der Woche hatte Daimler unter dem Druck der Diskussion über Diesel-Fahrverbote und Abgas-Betrugsvermittlungen den Rückruf von insgesamt drei Millionen Pkw der Marke Mercedes-Benz angekündigt. 

(das/REU)
 
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