kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Tourismusindustrie der Insel klagt: Wegen Walfang: Welle von Reiseabsagen in Island

zuletzt aktualisiert: 22.08.2003 - 15:05

Reykjavik/Stockholm (rpo). Was vielleicht alle Appelle nicht geschafft haben, könnten eventuell die Touristen hinbekommen: Denn wegen des Walfangs auf Island kämpft die Tourismusindustrie mit Reiseabsagen, die eindeutig mit der neuerlichen Jagd auf Wale zusammenhängen.

Die Tourismus-Branche auf Island klagt über eine zunehmende Welle von Reiseabsagen aus Europa und den USA wegen der Wiederaufnahme des Walfangs. Nach Angaben der Internetagentur NFI in Reykjavik sind bei Reiseveranstaltern seit Bekanntwerden der erneuten Jagd auf Zwergwale Absagen aus Großbritannien, den USA und Frankreich eingegangen. "Wir meinen, dass das erst der Anfang ist", erklärte die Marketing-Managerin von Iceland Travel, Sigrún Sigmundsdottír.

Mitte der Woche hatten 21 europäische Reiseveranstalter, darunter auch der weltweit größte Reisekonzern TUI, in einem Schreiben an die isländische Regierung appelliert, die Freigabe von 38 Zwergwalen zur Jagd für wissenschaftliche Zwecke noch einmal zu überdenken. Es hieß unter anderem, Island gelte als einer der weltweit besten Plätze, um Wale und Delfine zu beobachten.

Die Wale sollen bis Mitte September erlegt werden. Die isländische Regierung begründet die Jagd auf die nicht als bedroht geltende Art damit, dass die Essgewohnheiten der Meeressäuger mit Blick auf die Fischbestände rund um Island erforscht werden müssten. Tierschützer weisen diese Argumentation zurück und werfen den Walfängern vor, mit angeblichen wissenschaftlichen Begründungen ihre kommerziellen Interessen kaschieren zu wollen. Der schwedische Rundfunk berichtete am Freitag aus Reykjavik, dass das Fleisch der ersten erlegten Wale in Reykjavik reißenden Absatz gefunden habe. Die Fänger hatten zuvor Teile der Tiere beim isländischen Meeresforschungsinstitut abgeliefert.


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Deutsche-Bank-Hauptversammlung

Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Der scheidende Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat sich nach zehn Jahren mit einer persönlichen Bilanz von den Aktionären verabschiedet ... mehr 

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Hamburgs bekannteste Baustelle

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Im Streit um die Elbphilharmonie stehen die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief offenbar kurz vor einer Einigung. Nach sieben Monaten ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Deutsche-Bank-Hauptversammlung

Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Hamburgs bekannteste Baustelle

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Rückgang geringer als üblich

Deutsche Arbeitslosenzahl im Mai gesunken

Rund 340 Arbeitsplätze betroffen

ThyssenKrupp schließt Werk in Düsseldorf

Abschreckende Wirkung

Mit Pollern gegen Falschabbieger

Überfall am Stoffelner Friedhof

"Wie ein Überfall in der Kirche"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Aussage über den Islam

Gauck distanziert sich von Wulff

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. Die Absicht dieses Satzes akzeptiere er, würde ihn aber anders formulieren sagte Gauck in einem Interview. mehr

 
DSCF9024.JPG

Pyrotechnik in Fußball-Stadien

Jäger will notfalls Vereine zur Kasse bitten

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) will angesichts zunehmender Probleme mit Bengalischen Feuern in Fußballstadien notfalls die Vereine zur Kasse bitten. mehr

 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

 

Umweltminister sorgt für Irritationen im Netz

Altmaier lobt Vorgänger und vergisst Röttgen

 

Referendum über europäischen Fiskalpakt

Europa fürchtet ein irisches Nein

 

Ingenieur im Januar verschleppt

In Nigeria entführter Deutscher getötet

 

Wegen Vorratsdatenspeicherung

EU-Kommission verklagt Deutschland

 
Strom-Rechner

kWh
vergleichen