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Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst stoßen in der Öffentlichkeit nur bedingt auf Verständnis. Die Presse wirft der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vor, nur auf Provokation aus zu sein. Eine Auswahl.
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Rheinische Post: "In Zeiten, in denen die Kommunen Schwimmbäder schließen und Gebühren erhöhen, werden die Bürger kein Verständnis für eine deutlich höhere Bezahlung im öffentlichen Dienst haben. "
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Stuttgarter Nachrichten: "Es ist eine Provokation, wenn Verdi schon nach der zweiten Runde die Warnstreikkeule rausholt, um die Arbeitgeber weichzuklopfen."
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Nürnberger Nachrichten: "Ihre begrenzten Proteste zeigen, wie wichtig gute, zuverlässige und auch auskömmlich bezahlte Dienstleistungen sind."
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Neue Osnabrücker Zeitung: "Vor einer Wiederholung sei gewarnt. Denn die wirtschaftliche Situation ist heute ungleich schlechter als 2008."
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Handelsblatt: "Belegen die Streiks also wieder einmal, dass ver.di völlig realitätsblind ist? Das wäre zu kurz gegriffen. Denn zunächst zeigen sie nur, dass in der Tarifpolitik ein Zusammenhang zwischen Streikbereitschaft und Arbeitsplatzsicherheit besteht."
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Berliner Morgenpost: "Wer motivierte Mitarbeiter in den öffentlichen Krankenhäusern, Kindertagesstätten, in Bussen und Straßenbahnen haben will, der muss ihre Arbeit auch anständig entlohnen."
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Die Rheinpfazl: "Anders als in früheren Jahren laufen sie Gefahr, dass ihnen dann, wenn es wirklich ernst werden sollte, der öffentliche Meinungswind gehörig ins Gesicht bläst."
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Westfälischer Anzeiger: "Solange sich der Müll allerdings nicht vor unseren Türen stapelt, solange Busfahrer und Erzieherinnen nicht länger ausfallen als einen Tag, wird das Land damit leben können - um sich anschließend wichtigeren Dingen zu widmen. "
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung: "Die Bürger (...) wissen auch, dass die Krise vielen von ihnen mehr abverlangt, als Beschäftigten im öffentlichen Dienst - durch Kurzarbeit, durch eine größere Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren. Und nun lässt ver.di sie auch noch vor den Bushaltestellen stehen. "
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Kieler Nachrichten: "Wenn die Welt so funktionierte, wie sie sich Herr Bsirske mit seinem rührenden Gewerkschafterlatein vorstellt, dann wäre die Wirtschaftskrise morgen gegessen."