Ingrid Matthäus-Mayer war seit 2006 Vorstandssprecherin der KfW-Bankengruppe, der früheren Kreditanstalt für Wiederaufbau. Infolge der Bankenkrise trat sie nun zurück.
Sie hat das Amt 2006 von Hans Reich übernommen. Mit ihrem Amtsantritt wurde sie zur ersten Frau an der Spitze einer deutschen Großbank.
Die Immobilienkrise, die die deutschen Banken mit Milliarden belastet, wurde für sie zum Verhängnis. Unter ihrer Leitung der KfW wurden Milliarden in dubiosen Immobiliengeschäften verspielt. Acht Milliarden Euro mussten mit Hilfe von Steuermitteln gerettet werden.
Bevor sie auf den Chefsessel der Bankengruppe wechselte, war sie Mitglied des Bundestages.
Von 1979 bis 1982 leitete sie den Finanzausschuss des Bundestages, von 1988 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion.
Bis 1982 war Matthäus-Maier für die FDP im Bundestag. 2001 feierte sie mit Guido Westerwelle seinen 40. Geburtstag.