Banken-Hickhack: WestLB arbeitet an Alternativen zu Übernahme
zuletzt aktualisiert: 23.07.2007 - 11:21München/Düsseldorf (RPO). So ganz will sich WestLB-Aufsichtsratsvorsitzender Rolf Gerlach wohl nicht mit der Übernahme seines Hauses durch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) abfinden. Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet er an einer Alternative zur Übernahme.
Bis Ende August möchte er den WestLB-Eigentümern - neben Nordrhein-Westfalen sind dies die Sparkassen und Kommunen - seine Ideen präsentieren, wie die in München erscheinende "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Eigentümerkreise am Montag berichtet.
Demnach bevorzugt Gerlach die Gründung einer Holding durch die WestLB, unter deren Dach zunächst die SachsenLB schlüpfen soll. Später könnten sich die Landesbank Berlin und die NordLB der Zeitung zufolge an der Holding beteiligen oder als deren Tochtergesellschaft eingegliedert werden.
Ein Sprecher der WestLB wollte sich der Zeitung gegenüber zu den Spekulationen nicht äußern. Dies sei eine Entscheidung der Eigentümer.
Gleichzeitig hielten sich Gerüchte über eine Beteiligung ausländischer Banken an der WestLB. Angeblich seien die niederländische Rabobank, die Royal Bank of Scotland und die französische BNP Paribas interessiert, so die Zeitung.
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