Sparkassen gegen Zusammenschluss: WestLB-Fusion droht zu platzen
zuletzt aktualisiert: 16.02.2008 - 15:37München/Düsseldorf (RPO). Die Zukunft der WestLB ist weiterhin offen. Nach einem Medienbericht wollen die Sparkassen aus Hessen und Thüringen eine Fusion mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) verhindern.
Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag vorab berichtet, bereitet der hessische Sparkassen-Verbandspräsident Gregor Böhmer in Vorgesprächen einen entsprechenden Beschluss vor. Die Tendenz gehe zum "Nein", sagte ein Vertrauter Böhmers dem Magazin. Der hessisch-thüringische Sparkassenvorstand werde am 28. Februar formal entscheiden. Die Sparkassen aus Hessen und Thüringen sind 85-Prozent-Gesellschafter der Helaba.
Zahlreichen Managern der Helaba sind den Angaben zufolge die Risiken einer Fusion mit der ins Milliardendefizit gerutschten WestLB zu groß. Nach der Düsseldorfer Rettungsaktion für die WestLB sehen die Hessen ihre Interessen gefährdet. Außerdem liege das bestellte Risikogutachten noch immer nicht vor. Die nordrhein-westfälischen Sparkassenchefs wurden laut "Focus" bereits über das drohende Scheitern der Fusion informiert.
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