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Bayern und Baden-Württemberg
Wirtschaftskrise wütet im Süden stärker

Finanznot: Was in Kommunen alles teurer wird
Finanznot: Was in Kommunen alles teurer wird FOTO: ddp
Passau (RPO). Eine Studie zeigt: Die Wirtschaftskrise hinterlässt offenbar vor allem in Bayern und Baden-Württemberg deutliche Spuren. Von den zehn am stärksten betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland kommen acht aus Baden-Württemberg und zwei aus Bayern.

Das geht aus einer Studie hervor, die das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) erarbeitet hat, wie die "Passauer Neue Presse" berichtet.

Tuttlingen, Enzkreis, Erlangen-Höchstadt, Biberach, Göppingen, Bodenseekreis, Main-Spessart, Zollernalbkreis, Esslingen und Rottweil sind laut IW die am stärksten betroffenen Regionen. Dagegen gelten die Stadt Bonn, die Stadt Münster, die Stadt Neubrandenburg, die Stadt Trier, Bamim, die Stadt Weimar, Cuxhaven, Rügen und Helmstedt als die am wenigsten stark betroffenen Regionen. So wenig wie in Spree-Neiße ist nirgendwo sonst in Deutschland die Krise spürbar.

In Bayern leiden vor allem Erlangen-Höchstadt, Main-Spessart, Ostallgäu, die Stadt Erlangen, Neu-Ulm, Fürth, Unterallgäu, Günzburg, die Stadt Memmingen und die Stadt Schweinfurt unter der Krise, während Kelheim, Bad Kissingen, die Stadt Hof, Rottal-Inn, die Stadt Bayreuth, die Stadt Würzburg, die Stadt Ansbach, die Stadt Regensburg und Garmisch-Partenkirchen besonders gut weggekommen sind. Spitzenreiter ist die Stadt Bamberg - nirgendwo sonst in Bayern ist die Krise so wenig spürbar.

Das IW hat für die Studie alle Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland untersucht. Grundlage waren Entwicklung auf dem lokalen Arbeitsmarkt und Umsatzentwicklung der Branchen vor Ort.

(DDP/felt)
 
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