Umständlicher Name mit einfachem Konzept: In den deutschen 'Woolworth 25-und-50-Pfennig'-Geschäften gab es anfangs nur zwei Preise und Selbstbedienung.
Doch schon 1930 wurden das Angebot breiter.
Auf der Düsseldorfer Kö konnten sich die kleinen Leute bei Woolworth bis 1972 ganz groß fühlen. Das Angebot reichte inzwischen von der Zahnpasta bis zum Anzug.
Heute ist die Düsseldorfer Niederlassung auf der Flingerstraße.
Kleinere und größere Preisschilder sind bis in die 60er Jahre hinein die einzige Werbung. Erst seit der Einführung der Damenoberbekleidung 1966 gibt es umfangreiche Prospekte.
Zum 40-jährigen Jubiläum startet das inzwischen vollwertige Kaufhaus sogar eine bundesweite Plakat-Kampagne.
Aktionen und Schlussverkäufe werden in den Woolworth-Häusern mit Plakaten angekündigt.
Sogar der Wechsel des Jahrzehnts liefert jetzt einen Anlass für Rabatt-Aktionen.
Das letzte Zeugnis des Woolworth-Imperiums in Amerika: Die ''Kathedrale des Handels' in New York ist mit ihren rund 240 Metern auch heute noch imposant.