kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Mercedes-Benz, BMW, Audi und Porsche legen zu: US-Markt: Deutsche Autos auf Überholspur

zuletzt aktualisiert: 03.08.2003 - 11:56

Detroit (rpo). Der US-Automobilmarkt steuert in eine Sackgasse. Doch die deutschen Automobilhersteller Mercedes-Benz, BMW, Audi und Porsche haben im Juli mit starken Absatzsteigerungen entgegen dem Trend Gas gegeben.

Dagegen kam Volkswagen unter die Räder. Der US-Gesamtabsatz aller in- und ausländischen Autoanbieter ist im Juli gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um rund 4,5 Prozent auf etwa 1,5 Millionen Autos geschrumpft. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten Absatzzahlen der Autofirmen hervor. Der Juli-Absatz war jedoch der höchste seit Jahresanfang. Die Verkaufshilfen von General Motors, Ford und Chrysler liegen inzwischen bei knapp 4000 Dollar je Auto.

GM hat im Juli gegenüber der Vorjahresvergleichszeit einen Absatzrückgang von 5,5 Prozent auf 458 022 Autos verbucht. Verkaufschef John Smith hofft auf eine Besserung im weiteren Jahresverlauf. Ford verkaufte 297 265 Autos, minus 7,1 Prozent. Der Chrysler-Absatz gab im Juli um acht Prozent auf 178 408 Stück nach. "Der Markt stellt definitiv eine Herausforderung dar", erklärte Chrysler-Verkaufschef Gary Dilts. Die DaimlerChrysler-Tochter hat seit Jahresbeginn 1,28 Millionen Autos verkauft oder fünf Prozent weniger als im Juli 2002. Die japanischen Anbieter Toyota und Honda und die europäischen Luxuswagenfirmen nahmen Detroit trotz erheblich geringerer Verkaufshilfen Kunden und Marktanteile ab.

Die Mercedes-Benz USA erhöhte den Verkauf mit Hilfe hoher C- und E-Klasse-Absatzzahlen im Juli um 25,5 Prozent auf ein Rekordniveau von 18 742 Stück. Die Firma hat seit Jahresbeginn 124 630 Autos untergebracht, plus 5,7 Prozent.

Die BMW Group steigerte ihren US-Gesamtabsatz im Juli um 15 Prozent auf 25 189 Autos. Dabei legte die US-Tochter der Münchner mit BMW-Modellen um 16 Prozent und mit den Minis um 7,6 Prozent zu. Die Fünfer-Serie entwickelte sich besonders gut. Die BMW-Auslieferungen sind seit Jahresbeginn um elf Prozent auf 162 287 Autos gestiegen.

Die Porsche Cars North America erhöhte ihren Juli-Absatz dank des Geländewagens Cayenne um zwölf Prozent auf 2551 Autos. Es wurden dabei 1354 Cayenne verkauft. Dagegen brach der Verkauf der Boxster-Modelle auf nur noch 499 (1259) Stück und der Absatz der 911er auf 698 (1027) Autos ein. "Das fehlende Vertrauen der Verbraucher hat auf das Sportwagen-Segment Auswirkungen, und Porsche ist nicht immun", erklärte Firmenchef Peter Schwarzenbauer. Porsche hat in den USA seit Jahresbeginn 15 766 (13 713) Autos verkauft.

Bei der Volkswagen of America hat sich der Touareg-Geländewagen im ersten vollen Verkaufsmonat sehr gut entwickelt. Es wurden 1289 Stück ausgeliefert. Dagegen verlor VW im wichtigen US-Markt mit dem Jetta, dem Golf und dem Passat stark an Boden. Der Gesamtabsatz der amerikanischen VW-Tochter ist deshalb im Juli um 20 Prozent auf 25 674 Autos gefallen. Es gab seit Jahresbeginn nur noch 171 632 amerikanische VW-Neuwagenkunden, minus 15,1 Prozent.

Die Audi of America hat ihren Juli-Verkauf hingegen um 11,2 Prozent auf 7973 Autos erhöht. Der neue A8 hatte einen guten Start. Der A4 war ebenfalls gefragt, während der A6 Federn lassen musste. Audi hat im amerikanischen Markt im Januar-Juli-Abschnitt 49 062 (49 363) Autos verkauft.


 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Deutsche-Bank-Hauptversammlung

Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Der scheidende Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat sich nach zehn Jahren mit einer persönlichen Bilanz von den Aktionären verabschiedet ... mehr 

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Hamburgs bekannteste Baustelle

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Im Streit um die Elbphilharmonie stehen die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief offenbar kurz vor einer Einigung. Nach sieben Monaten ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Deutsche-Bank-Hauptversammlung

Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Hamburgs bekannteste Baustelle

Elbphilharmonie: Stadt und Hochtief vor Einigung

Rückgang geringer als üblich

Deutsche Arbeitslosenzahl im Mai gesunken

Rund 340 Arbeitsplätze betroffen

ThyssenKrupp schließt Werk in Düsseldorf

Abschreckende Wirkung

Mit Pollern gegen Falschabbieger

Überfall am Stoffelner Friedhof

"Wie ein Überfall in der Kirche"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten

Pyrotechnik in Fußball-Stadien

Jäger will notfalls Vereine zur Kasse bitten

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) will angesichts zunehmender Probleme mit Bengalischen Feuern in Fußballstadien notfalls die Vereine zur Kasse bitten. mehr

 

Bundesinnenminister Friedrich im Interview

Deutschland schickt 30 Polizeibeamte zur EM

Deutschland unterstützt die Gastgeber der Fußball-EM bei der Sicherheit und schickt auf Bitten der Ausrichter 30 Polizeibeamte zur Endrunde (8. Juni bis 1. Juli). Zwölf von ihnen werden ihren Dienst in Polen verrichten, 18 in der Ukraine. mehr

 

Umweltminister sorgt für Irritationen im Netz

Altmaier lobt Vorgänger und vergisst Röttgen

 

Referendum über europäischen Fiskalpakt

Europa fürchtet ein irisches Nein

 

Ingenieur im Januar verschleppt

In Nigeria entführter Deutscher getötet

 

Wegen Vorratsdatenspeicherung

EU-Kommission verklagt Deutschland

 
 

Umweltminister präsentiert Arbeitsprogramm

Altmaier sucht Konsens bei der Energiewende

Strom-Rechner

kWh
vergleichen