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New York
US-Mobilfunker Sprint schreibt schwarze Zahlen

New York. Der viertgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint hat dank zusätzlicher Kunden erstmals seit drei Jahren wieder einen Gewinn erwirtschaftet. In den drei Monaten bis Ende Juni verdiente das Unternehmen, das mehrheitlich dem japanischen Softbank-Konzern gehört, unter dem Strich 206 Millionen Dollar, nach einem Minus von 302 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz legte um 150 Millionen auf 8,16 Milliarden Dollar zu. Sprint steht derzeit inmitten eines Übernahmepokers.

Als möglicher Käufer gilt unter anderem die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US. In der US-Telekombranche waren Übernahmegespräche über zwölf Monate lang wegen einer Frequenzauktion untersagt. Seit April gilt das Verbot nicht mehr. Unsicherheitsfaktoren bei etwaigen Fusionsverhandlungen sind aber weiterhin die Politik und die Kartellwächter.

(rtr)
 
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