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Washington
US-Notenbank Fed erhöht Leitzins um Viertelpunkt

Washington. Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihre Geldpolitik weiter gestrafft und die Leitzinsen angehoben. Der Zinssatz, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen, steigt um 0,25 Punkte auf ein Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent, wie die Fed mitteilte. Der Zinsschritt war von den Märkten erwartet worden. Sie begründete ihn mit der guten Situation auf dem US-Arbeitsmarkt sowie der Inflation. Die Verteuerung der Zinsen in den USA könnte den Dollar im Vergleich zu anderen Währungen wie etwa dem Euro weiter stärken und Exporte amerikanischer Firmen ins Ausland damit verteuern.

Die Zinserhöhung könnte auch das Wachstum der derzeit florierenden US-Wirtschaft bremsen - das wäre vor allem für die Bewältigung des immensen Schuldenproblems ein Rückschlag. Die USA erreichen heute ihre Schuldenobergrenze und müssen vorübergehend wohl mit Hilfe besonderer Maßnahmen des Finanzministeriums wirtschaften. Die Federal Reserve deutete an, dass im laufenden Jahr bei anhaltend positiver Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage bis zu drei weitere Zinsschritte möglich seien.

(dpa)
 
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