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Washington
USA verschärfen Strafzölle für Chinas Billigstahl

Washington. Trotz US-Strafzöllen hält China im Streit über Dumping-Preise an den Hilfen für seine Stahlindustrie fest. Die umstrittenen Steuererleichterungen für die Stahlexporteure werde es auch weiterhin geben, erklärte das Finanzministerium in Peking. Diese sollten bei der Restrukturierung der Branche helfen, der der Staat wegen hoher Überkapazitäten Werkschließungen und massive Produktionsdrosselungen verordnet hat.

Die zuvor von Washington angekündigten Strafzölle bezeichnete Peking als Fehler, der so schnell wie möglich korrigiert werden müsse. Die USA hatten Aufschläge von mehr als 500 Prozent auf kaltgewalzten Flachstahl verhängt, der vor allem in der Autobranche und am Bau verwendet wird. Das US-Handelsministerium wirft China vor, mit unfairen Subventionen Preise unterhalb der Produktionskosten zu ermöglichen.

(rtr)
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