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Detroit/Stuttgart
Verdacht auf Dieselbetrug: Klagen gegen Ford

Detroit/Stuttgart. Der US-Autobauer Ford ist in den USA wegen des Vorwurfs der Manipulation an Dieselmotoren verklagt worden. Ähnlich wie im Falle Volkswagens soll Ford Abschaltvorrichtungen eingesetzt haben, um Abgastests zu bestehen. Betroffen sind demnach zwei Typen von Pick-Up-Geländewagen. Unter realen Bedingungen stießen die betroffenen Motoren zwei Mal so viele gesundheitsschädliche NOX-Gase aus wie erlaubt. Als Beschuldigter wird auch der deutsche Zulieferer Bosch geführt. Ford wies die Anschuldigungen zurück.

Man erfülle die Vorschriften der US-Umweltbehörde, heißt es. Bosch teilte mit, die Manipulationsvorwürfe sehr ernst zu nehmen. Unterdessen rückt Bosch in Deutschland stärker in den Fokus der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Die Behörde hat Ende 2017 ein drittes Ermittlungsverfahren gegen den Konzern eingeleitet. Es gehe um Beihilfe zum Betrug und stehe im Zusammenhang mit einer möglichen Manipulation der Abgasnachbehandlung bei Diesel-Fahrzeugen der VW-Tochter Audi.

(dpa/rtr)
 
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