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London
Verdacht auf Korruption bei Airbus

London. Die britische Anti-Korruptionsbehörde Serious Fraud Office (SFO) ermittelt wegen Korruption beim Luftfahrtkonzern Airbus. Wie die Behörde mitteilte, geht es um Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte von Airbus. Die Vorwürfe beträfen Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer dritten Partei, hieß es. Die Ermittlungen seien bereits im Juli eingeleitet worden. Weitere Details wollte die Behörde zunächst nicht nennen. Der Luftfahrtkonzern ließ wissen, man sei über die Ermittlungen informiert worden und werde die Kooperation mit der Behörde fortsetzen.

"Das ist etwas, was wir selbst aufgedeckt haben", sagte ein Sprecher. Die Informationen habe das Unternehmen bereits im April an die zuständigen Behörden gegeben. Es zeige, dass das Management entschlossen sei, die Vorfälle aufzuklären, da diese nicht den Unternehmensgrundsätzen entsprächen. Airbus ist der größte europäische Flugzeug- und Rüstungskonzern. Nach eigenen Angaben hatte das Unternehmen 2015 Einnahmen in Höhe von 64,5 Milliarden Euro und beschäftigte 136.600 Mitarbeiter.

(dpa)
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