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Frankfurt
Versicherer zahlen 2,1 Milliarden Euro für Sturmschäden

Frankfurt. Die Versicherungsbranche muss 2015 höhere Belastungen durch Sturm- und Hagelschäden wegstecken. Sachversicherer haben dafür im zu Ende gehenden Jahr rund 2,1 Milliarden Euro bezahlt - ein Drittel mehr als 2014, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. Hauptverantwortlich dafür war Wintersturm "Niklas", der im März mit Geschwindigkeiten von bis zu 192 km/h über die Bundesrepublik hinwegzog. Sturmböen warfen Lkw und Anhänger um, entwurzelten Bäume und verursachten an versicherten Gebäuden einen Schaden von 750 Millionen Euro. "Niklas" zählt damit zu den fünf schwersten Winterstürmen seit 1997. Für Schäden in Deutschland sorgten zudem zahlreiche Tornados. Einer verwüstete die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern.

(rtr)
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