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Virus in Software
Kreditkartenleser in Hotels und Restaurants gehackt

San Francisco . Mutmaßlich russische Hacker haben weltweit die Software von Kreditkartenlesern in Hotels und Restaurants angegriffen. Betroffen von dem Virus war der Softwarekonzern Oracle.

Der US-Softwarekonzern Oracle teilte am Montag in einem Kundenbrief mit, er habe in einigen Micros-Softwaresystemen einen Virus entdeckt und "sich darum gekümmert". Oracle hatte Micros vor zwei Jahren für umgerechnet 4,7 Milliarden Euro gekauft – damals wurde die Software der Firma in mehr als 330.000 Hotels, Restaurants und Geschäften in 180 Ländern genutzt.

Oracle teilte keine Einzelheiten zu dem Hackerangriff mit. Der Fachinformationsdienst KrebsonSecurity berichtete aber, hinter der Attacke stehe eine russische Kriminellenorganisation, die berüchtigt dafür sei, Banken und Geschäfte zu hacken. Oracle versicherte seinen Kunden in dem Brief, seine internen Systeme und die Cloud-Dienste seien von dem Angriff nicht betroffen. Die Kreditkartendaten würden beim Bezahlvorgang und bei der Speicherung verschlüsselt.

(rent/AFP)
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