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Hamburg
VW will Verträge nach Zuliefer-Streit "genau anschauen"

Hamburg. Der heftige Streit mit dem Zulieferer Prevent hat nach Einschätzung von VW-Konzernchef Matthias Müller auch nach Beilegung Konsequenzen für die Einkaufspraxis. Zwar gebe es keinen Anlass, nun für alle Teile eine Mehr-Quellen-Strategie zu prüfen, sagte Müller, "aber wir werden uns genau unsere Einkaufsverträge anschauen und sehen, wie wir das optimieren". Mit den zur Prevent-Gruppe gehörenden Unternehmen ES Automobilguss und Car Trim habe es vor dem Konflikt über Jahre gute Beziehungen gegeben.

"Ich glaube, das war alles wohlüberlegt", meinte der oberste VW-Manager. Wenn man allein aufseiten von Volkswagen eine riskante Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten beklage, "dann machen wir es uns alle zu leicht", betonte Müller. Auch bei nur einem Zulieferer müsse jede Entwicklung im Einzelfall betrachtet werden.

(dpa)
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