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Schlechte Konjunkturdaten sdorgen für sattes Minus: Wall Street erneut unter Druck

zuletzt aktualisiert: 21.02.2003 - 07:29

New York (rpo). Die amerikanischen Börsen kommen nicht zur Ruhe. Schlechte US-Konjunkturdaten und die Unsicherheit in der Irak-Frage belasteten die Wall Street am Donnerstag deutlich.

Der Dow-Jones-Index gab um 85,64 Zähler oder 1,07 Prozent auf 7914,96 Punkte nach. Der S&P-500-Index fiel um 8,03 Zähler oder 0,95 Prozent auf 837,10 Punkte. Der NASDAQ-Index hielt sich noch am Besten und verlor nur 3,09 Punkte oder 0,23 Prozent. Das technologielastige Börsenbarometer schloss mit 1331,23 Punkten.

Der Umsatz an der New Yorker Börse war mit rund 1,1 Milliarden Aktien extrem gering. Es gab 1503 Gewinner, während 1722 Werte Minuszeichen aufwiesen. 171 Aktien blieben unverändert.

Das amerikanische Handelsbilanzdefizit hat im Dezember ein Rekordniveau von 44,2 Milliarden Dollar erreicht. Die Großhandelspreise legten im Januar um 1,6 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit 13 Jahren. Es waren vor allem scharf gestiegene Öl-, Energie- und Autopreise für die höheren Inflationsraten verantwortlich. 402 000 Amerikaner haben in der vergangenen Berichtswoche Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gestellt.

Boeing im Abwärtstrend

Boeing kam wegen der schlechten Verfassung der Fluggesellschaften in den Abwind. SBC Communications und Verizon, zwei führende regionale Telefongesellschaften, gerieten unter Druck. Washington hat Wettbewerbsentscheidungen für die lokalen Telefonmärkte getroffen, die ihren Konkurrenten zu Gute kommen.

Intel, Hewlett-Packard, Honeywell und J.P. Morgan Chase zählten unter den Standardwerten zu den Gewinnern. General Motors und Ford tendierten leichter.

30-jährige US-Staatsanleihen legten geringfügig zu. Die Langläufer rentierten sich mit 4,81 Prozent gegenüber 4,82 Prozent am Vortag. Der Euro festigte sich auf 1,0815 Dollar zu gegenüber 1,0747 Dollar am Vortag.


 
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