| 08.27 Uhr

Frankfurt/Main
WGZ-Bank: Strafzinsen für ihre Mitgliedsinstitute

Frankfurt/Main. Die Volks- und Raiffeisenbanken müssen mit höheren Kosten wegen der niedrigen Zinsen rechnen: Ab Anfang August werden sie für Geld, das sie bei ihrem Spitzeninstitut lagern, zur Kasse gebeten. "Seit die EZB Negativzinsen erhebt, haben wir die Volks- und Raiffeisenbanken, die ihre Liquidität bei uns anlegen, davor bewahrt, Negativzinsen zahlen zu müssen. Wir sind jetzt gemeinsam zu der Auffassung gelangt, dass wir das so nicht länger durchhalten können, ohne unsere eigene Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu ramponieren", sagte der Vorstandsvorsitzende der Düsseldorfer WGZ Bank, Hans-Bernd Wolberg. Die Europäische Zentralbank verlangt von Geschäftsbanken mittlerweile 0,4 Prozent Zinsen, wenn diese über Nacht überschüssiges Geld bei der Notenbank parken.

(dpa)
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