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Düsseldorf
WhatsApp überrascht mit neuen Funktionen für Android-Handys

Die WhatsApp-Story
Die WhatsApp-Story FOTO: dpa, tsn ah gab
Düsseldorf. Wenn ein Software-Hersteller eine neue Beta-Version öffentlich zur Verfügung stellt, dann beinhaltet das aktualisierte Programm Funktionen, die langfristig allen Nutzern zur Verfügung stehen. Der Kurznachrichtendienst WhatsApp hat gerade eine Beta-Version seiner Android-App veröffentlicht - mit überraschenden neuen Funktionen.

Während im offiziellen App-Store "Google Play" nur die größeren und stabilen Versionen von WhatsApp angeboten werden, gibt es auf der offiziellen Website des Messengers auch Zwischenversionen. Dort können Nutzer die neue Version 2.12.197 laden. Wer diese installiert, kann folgende Funktionen testen:

Schon in früheren Versionen konnten WhatsApp-Nutzer einzelne Chatgruppen stumm schalten - wahlweise für acht Stunden, eine Woche oder ein Jahr. In der neuen Version funktioniert das auch für einzelne Nutzer. In der vorgegebenen Zeitspanne kommen dann keine Nachrichten des Chartpartners durch. Es können aber Hinweise angezeigt werden. Der Chatpartner bekommt von alldem nichts mit.

Einzelne Nachrichten können wieder als ungelesen markiert werden. Das ist praktisch, wenn der Nutzer sich eine Mitteilung später noch einmal in Ruhe anschauen möchte. Das bedeutet allerdings nicht, dass mit der neuen Funktion die blauen Häkchen beim Empfänger wieder rückgängig gemacht werden können. Diese Häkchen zeigen dem Sender der Nachricht an, dass der Empfänger die Nachricht gelesen hat.

Mitteilungen können künftig individualisiert werden. Nutzer haben die Möglichkeit, für jeden Kontakt einen eigenen Hinweiston auszuwählen, die Popup-Benachrichtigungen und auch den Vibrationstyp anzupassen. Einige Smartphones haben auch LED-Lichter, deren Farbe und Blinkrhythmus ebenfalls individuell eingestellt werden können.

Es gibt einen Sparmodus für Telefonate. Erst vor Kurzem hat WhatsApp die "Voice over IP"-Telefonie eingeführt. Zwar ist die Funktion praktisch, verbraucht aber auch das Datenvolumen des Nutzers. Das ist unpraktisch, wenn der Nutzer sich nicht im heimischen W-Lan-Netzwerk befindet. Wer viel unterwegs ist, kann jetzt auch den Sparmodus aktivieren. Dann wird die Sprachqualität etwas verringert, dafür werden weniger Daten verbraucht.

Es gibt ein Backup für die Google-Cloud. Diese Funktion steht noch nicht zur Verfügung, es gibt aber schon einen konkreten Hinweis. iPhone-Nutzer können ihren Chatverlauf beispielsweise in der iCloud ablegen. So können die Nutzer den Chat-Verlauf wiederherstellen, falls WhatsApp neu installiert wird. Auch die Medien-Dateien (außer Videos) werden mit gesichert. Bei Android muss das Backup bisher umständlich über eine SD-Karte erfolgen. In dieser Beta-Version gibt es Hinweise, das künftig ebenfalls ein Cloud-Backup möglich ist. Dies wird über Google Drive abgewickelt.

(dafi)
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