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"NRW - Wirtschaft im Wandel"
So sehen Sieger aus

NRW - Wirtschaft im Wandel: die Gewinner
NRW - Wirtschaft im Wandel: die Gewinner FOTO: Unternehmen
Düsseldorf. Es wurde diskutiert, überlegt, abgewogen - und am Ende entschieden. Aus knapp 90 Bewerbungen wählte die Jury 20 Preisträger des Wettbewerbs "NRW - Wirtschaft im Wandel" aus. Von Florian Rinke

Hauptberuflich leiten sie Unternehmen oder Verbände, beraten Konzerne oder versuchen als Politiker, NRW voranzubringen: Die Mitglieder der Jury des Wettbewerbs "NRW - Wirtschaft im Wandel" wissen sehr genau, wie es in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland aussieht. Sie kennen die Schlagzeilen vom Null-Wachstum genauso wie die vielen innovativen Unternehmen, die es an Rhein und Ruhr gibt.

Zwei Stunden lang diskutierte die Jury im Konferenzzentrum der Rheinischen Post, wen sie als Preisträger auszeichnen sollte. FOTO: Andreas Bretz

Und doch schafften es die 20 Gewinner des Wettbewerbs "NRW -Wirtschaft im Wandel" die Mitglieder zu beeindrucken. "Vom Ein-Mann-Unternehmen zu hunderten Mitarbeitern - das ist toll", sagte Simone Bagel-Trah, Aufsichtsrats-Chefin beim Waschmittel-Konzern Henkel, über einen Kandidaten. An anderer Stelle befand Holger Lösch, Geschäftsführer der Initiative "Land der Ideen" über einen Betrieb: "Das ist ein gutes Beispiel, wie sich aus einer vollkommen hoffnungslosen Perspektive ein neues Geschäftsmodell entwickelt."

Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende bei Henkel. FOTO: Bretz Andreas

Zum zweiten Mal hatten die Initiative, die Rheinische Post und die Deutsche Bank zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen. Erstmals war in diesem Jahr die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) als Partner mit an Bord. Gemeinsam suchten sie nach Unternehmen, die einen Transformationsprozess hinter sich haben, der beispielhaft für NRW ist; denen die Zukunft im Land gehört.

Gregor Berghausen (IHK Düsseldorf), Lutz Goebel (Die Familienunternehmer) und Uwe Rittmann (PwC, v.l.). FOTO: Bretz Andreas

Knapp 90 Unternehmen bewarben sich, vom Handwerksbetrieb bis zum Großkonzern. Auf 20 Gewinner einigte sich die Jury nach intensiver Diskussion. "Ich bin überzeugt, dass wir die richtigen Unternehmen gefunden haben", sagt Schirmherr und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD).

Die Jury: Lutz Goebel (Die Familienunternehmer), Uwe Rittmann (PwC), Simone Bagel-Trah (Henkel), Karl Hans Arnold (Rheinische Post Mediengruppe), Christiane Schönefeld (Agentur für Arbeit), Gregor Berghausen (IHK Düsseldorf), Garrelt Duin (NRW-Wirtschaftsminister), Holger Lösch (Initiative "Land der Ideen"), Ariane Derks (Thyssenkrupp), Michael Hüther (IW), Martin Renker (Deutsche Bank). FOTO: Bretz Andreas

"Auch kleine Unternehmen mit zehn oder 20 Mitarbeitern zeigen in beeindruckender Form, welcher Wandel möglich ist", sagte Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe. Und Uwe Rittmann, der für PwC Familienunternehmen berät, hofft, dass der Wettbewerb auch andere Unternehmer anspornt. Denn das ist aus Sicht von Martin Renker, Sprecher der Geschäftsleitung Nordwest der Deutschen Bank, angesichts des digitalen Wandels unbedingt nötig: "Da haben wir alle eine Menge zu tun und permanent zu investieren."

Michael Hüther ist Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). FOTO: Bretz Andreas

Die Preisträger werden in den kommenden Wochen in der Rheinischen Post vorgestellt und im September bei einer Preisverleihung im Wirtschaftsministerium geehrt.

Quelle: RP
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