Foto: AP
Die teils hohen Gebühren für das Abheben von Bargeld an fremden Bankautomaten sorgen weiter für Kritik. Umsonst gibt es Cash für Bankkunden auf jeden Fall in einer Filiale ihrer kontoführenden Bank oder einem Institut, mit dem sich die Bank zusammengetan hat.
Foto: AP
Sparkassen
Mit rund 16.000 Geschäftsstellen und 25.700 Geldautomaten haben die Sparkassen das dichteste Netz in Deutschland. Rund 90 Prozent der Sparkassen-Kunden haben ein ganzes Jahr lang praktisch nie einen fremden Geldautomaten zum Geldabheben genutzt und damit auch keine Fremdgebühren gezahlt, wie eine kürzlich veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes (DSGV) ergab. Dass Kunden von Direktbanken sich per Visa-Karte Bargeld bei der Sparkasse holen, sehen manche Institute nicht gern: Mehrere Sparkassen sperrten im vergangenen Jahr ihre Automaten für diese Kunden.
Foto: AP
Volks- und Raiffeisenbanken
Die rund 1150 Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und sonstigen Kreditgenossenschaften haben bundesweit 18.600 Automaten aufgestellt. Sie bieten damit neben den Sparkassen "einen großen Teil der Infrastruktur für Bargeldabhebungen", wie ihr Verband betont. Auch hier sind 90 Prozent der Abheber die eigenen Kunden.
Foto: AP
Cash Group
Zur Cash-Group haben sich die großen deutschen Privatbanken zusammengeschlossen: die Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank, HypoVereinsbank und die Postbank sowie deren Tochterunternehmen. Sie haben bundesweit über 7000 Geldautomaten in Betrieb.
Foto: AP
Cash-Pool
Zum Cash-Pool gehören Banken wie die Sparda-Banken, die SEB, die Santander, die Targobank (früher Citibank), Wüstenrot, Degussa oder Nationalbank. Sie bieten ihren Kunden zusammen rund 2500 Automaten zum kostenlosen Abheben von Bargeld.