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Düsseldorf
Zeit für Zukunft

Düsseldorf. "NRWirtschaft im Wandel". Zum dritten Mal suchen wir die innovativsten Firmen des Landes. Von Florian Rinke

Es sind Geschichten, die Mut machen: Da gibt es den kleinen Familienbetrieb, der Verpackungen herstellt, dann dem zunehmenden Konkurrenzkampf zum Opfer fällt und nach der Insolvenz mit einer neuen Idee in der Nische als Hersteller individueller Musterverpackungen durchstartet. Oder es gibt da den Fleischfabrikanten, der einen Internet-Shop für Edel-Steaks aufbaut und damit lange vor Amazon & Co. mit dem Online-Handel von frischen Lebensmitteln experimentiert. Und dann ist da noch der Autozulieferer, der schon vor Diskussionen über Diesel und Co. seinen Betrieb auf Nachhaltigkeit ausrichtet und mit Bio-Kunststoffen experimentiert.

Die drei Beispiele zeigen, dass die Zukunft in Nordrhein-Westfalen längst begonnen hat. Sie zählten zu den Gewinnern der zweiten Auflage des Wettbewerbs "NRW - Wirtschaft im Wandel" der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Rheinischen Post. Unternehmen - vom kleinen Familienbetrieb bis zum börsennotierten Großkonzern - waren aufgerufen, ihre Geschichte vom Wandel zu erzählen.

Zwei Jahre sind seitdem vergangen, und die Herausforderungen für die Wirtschaft sind nicht geringer geworden: Die Digitalisierung stellt lange Zeit erfolgreiche Geschäftsmodelle infrage, die Globalisierung erhöht den Wettbewerbsdruck, und veränderte politische Rahmenbedingungen - von Trump-Regierung bis Brexit - fordern die Unternehmen heraus.

Mit der Fortführung des Wettbewerbs wollen die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und die Rheinische Post gemeinsam mit der Deutschen Bank sowie mit der Unterstützung von PricewaterhouseCoopers und Kienbaum deshalb erneut den zahlreichen kreativen und innovativen Unternehmen eine Bühne bereiten, die sich mutig den Herausforderungen stellen und den Wandel vorantreiben.

Schirmherr ist erstmals NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), der sagt: "Wir brauchen unternehmerischen Mut, damit Nordrhein-Westfalen in Zukunft eine Spitzenposition bei Digitalisierung und Innovationen erreichen kann." Viele Großunternehmen und mittelständische Firmen würden sich auf die Optimierung ihrer derzeit erfolgreichen Geschäftsmodelle konzentrieren. "Wenn sie die einzigartigen wissenschaftlichen Ressourcen unseres Standortes nutzen und stärker forschen und entwickeln, können wir uns zum modernsten Industriestandort in Europa weiterentwickeln", ist der Minister überzeugt.

Teilnehmen können alle Unternehmen, die den Wandel zum Teil ihrer Firmen-DNA gemacht haben. Wir suchen diejenigen, die mit neuen Erfindungen den Markt verändern, die mutig voranschreiten und neue Märkte erobern, die die Digitalisierung zwar als große Herausforderung, aber vor allem als Chance begreifen.

Angesprochen sind die Großkonzerne, deren Erfindungen schon jetzt häufig die Schlagzeilen in den Medien bestimmen. Angesprochen sind auch die vielen Mittelständler, die mit ihren Produkten dafür sorgen, dass das Label "Made in Germany" weltweit geschätzt wird. Angesprochen sind aber vor allem auch die vielen kleinen Betriebe, Händler, Handwerker oder auch Sozialunternehmen, die nicht so häufig im Rampenlicht stehen, deren Geschichte es aber verdient, erzählt zu werden, weil sie den Alltag vieler Menschen - egal ob Kunde oder Mitarbeiter - besser macht.

Sie alle können sich ab sofort und noch bis zum 6. April über unser Online-Portal "http://www.nrw-Wirtschaft-im-Wandel.de" bewerben. Die Teilnahme ist kostenlos. Aus allen Bewerbungen werden die 40 spannendsten nach fest definierten Kriterien ausgewählt. Eine hochkarätig besetzte Jury wird anschließend aus dieser Auswahl die 20 besten Unternehmen herausfiltern, die Vorbild sind für die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen.

Die Gewinner werden von Landeswirtschaftsminister Pinkwart bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet und im Rahmen einer Serie in großen Unternehmensporträts in der Rheinischen Post und im Internet bei RP-Online vorgestellt.

Quelle: RP
 
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