Düsseldorf (RPO). Der Gedanke "Haben die denn kein zu Hause?" könnte am 6. Juli wohl so manchem kommen. Denn am Samstag wird anlässlich des Tags des Kusses sicherlich heftig geknutscht. Wie könnte man diesen Tag denn auch anders feiern? Doch wussten Sie auch, woher der Kuss kommt? Und dass küssen sogar gesund ist?
Kuss ist keineswegs überall gleich Kuss. Die Sitten und Bräuche sind von Land zu Land ganz unterschiedlich. In Japan zum Beispiel küsst man sich nur, wenn man danach auch miteinander schlafen will. Ganz anders verhalten sich da die Südseevölker: Bei ihnen geht es manchmal so heftig zu, dass sie sich nicht selten die Lippen zerreissen. Aua.
Deshalb sollte man sich vielleicht auch vor dem Start in den Urlaub einmal über die Traditionen in anderen Ländern informieren. Bei uns jedenfalls ist das Lippenbekenntnis erlaubt. Und das ist gut, denn Küssen macht glücklich und ist außerdem gesund. Durch einen Kuss wird das Glückshormon Endorphin freigesetzt und gleichzeitig die Produktion des Strosshormons Kortisol gehemmt.
Außerdem werden durch den fremden Speichel mit seinen vielen Bakterien unsere Abwehrkräfte getestet. Klingt nicht sehr romantisch, hilft aber der Gesundheit. Das sollte doch so manchen Kuss-Muffel überzeugen. Man muss ja nicht gleich einen neuen Weltrekord aufstellen. Der lag 2000 bei über 31 Stunden Dauerküssen.
Über den Ursprung des Kusses wird allerdings noch gestritten. Siegmund Freud war der Überzeugung der Kuss käme von der Brustfütterung des Kindes von seiner Mutter. Andere glauben jedoch, dass der Kuss von der Mund-zu-Mund-Fütterung, die auch bei vielen Tieren üblich ist, kommt.
Fakt allerdings ist: Ein Kuss verbraucht pro Minute bis zu 20 Kalorien und in einem 70-Jährigem Leben küssen wir bis zu 100.000 Mal.
Zum Internationalen Tag des Kusses am 6. Juli informieren wir Sie in unserer Bilderstrecke über weitere Kuriositäten und Fakten rund um das Thema Küssen.
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