Spektakulärer Fund in der altsyrischen Metropole Qatna. Archäologen aus Tübingen entdeckten dort eine unberaubte Felsgruft aus der Bronzezeit.
Diese Aufnahme zeigt die südliche Kammer. In ihr legten die Forscher Keramik-, Alabaster- und Steingefäße aus Granit frei, die 1000 Jahre zuvor aus Ägypten importiert worden waren.
Beeindruckender noch die Knochenstücke. Bisher fand man 30 gut erhaltene Schädel und Knochenteile.
Zu den Fundstücken zählen auch Schmuckgegenstände. Hier zum Beispiel die Skulptur eines Äffchens mit Schminkgefäß.
Unterhalb des runden Gefäßes verbirgt sich eine Elfenbeinfigur.
In einem der Gefäße fanden die Archäologen Goldschmuck.
Der Fundort Qatna liegt etwa 18 Kilometerer nordöstlich von Homs und 200 Kilometer nördlich der syrischen Hauptstadt Damaskus.