kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

"Bis 25 Grad spürt man nichts": Autoverkehr: Mit der Hitze steigt die Unfallgefahr

zuletzt aktualisiert: 06.08.2003 - 11:50

Wuppertal (rpo). Nach einer Expertenstudien steigt bei Autofahrten ab 25 Grad Wärme die Unfallgefahr proportinonal zur Temperatur. Der Wirtschafts-Statistiker Prof. Gerhard Arminger von der Universität Wuppertal sagte: "Bei jedem zusätzlichen Grad geht die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ein zusätzliches Prozent rauf".

In einer "außerordentlich umfangreichen Studie" haben Arminger und sein Team im Auftrag der Bundesanstalt für das Straßenwesen die Witterungseinflüsse auf das Unfallgeschehen überprüft. Dabei seien sie überraschend auf diese "Faustregel" für Hochsommer-Fahrten gestoßen. Nebel oder ein plötzliches Umschlagen des Wetters ließen die Unfallzahlen nach Darstellungen Armingers um je fünf Prozent ansteigen.

In 25 Regionen der "alten" Bundesrepublik seien für die Untersuchung binnen vier Jahren im Drei-Stunden-Turnus insgesamt 380.000 "Datenpunkte" erhoben worden, schilderte der Wuppertaler Wissenschaftler im Gespräch mit der dpa. Die Verkehrsdichte als ein ganz wesentlicher Faktor für Unfälle sei aus der Statistik herausgerechnet worden.

Einen "verblüffenden Effekt, den wir nicht erwartet haben", hätte die vom Fahrer "gefühlte Temperatur" auf die Häufigkeit von Unfällen mit Personenschaden. Diese subjektiv empfundene Hitze setze sich aus der messbaren Temperatur, der Strahlungsintensität und auch der Art der Kleidung des Fahrers zusammen. "Bis 25 Grad spürt man nichts", beschrieb Arminger. Dann aber steige mit den messbaren Temperaturgraden auch kontinuierlich die Zahl der Unfälle.

Ursachen seien am ehesten die Herz-Kreislaufbelastung, die nachlassende Konzentration und die zunehmende Trägheit durch die Hitze. "Die Aggressivität steigt meiner Meinung nach auch", betonte Arminger. Logischerweise sei dann beim wirklichen Straßenverkehr noch die Verkehrsdichte - etwa zu Ferienbeginn - zu berücksichtigen.

Bestes Gegenmittel sei ohne Zweifel eine Klimaanlage im Auto; aber auch Lüften des Wagens vor dem Abfahren sei dringend zu empfehlen, meinte der Wuppertaler Wissenschaftler. Autofahrer, die ja auch mit den Hitze-Fehlleistungen anderer rechnen müssten, sollten "große Gelassenheit" am Steuer bewahren und defensiv fahren "wie bei Regen".

An vielen Autounfällen sind Medikamente schuld.  Foto: RPO
An vielen Autounfällen sind Medikamente schuld. Foto: RPO

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Galaktische Einblicke

Neues Super-Observatorium

Galaktische Einblicke

Mit dem neuen Observatorium Alma können Astronomen mit noch nie dagewesener Qualität durch ... mehr 

Milchstraße kollidiert mit Andromeda-Galaxie

Neue Daten vom Hubble-Teleskop

Milchstraße kollidiert mit Andromeda-Galaxie

Unsere Galaxie wird es nicht ewig geben: Die Milchstraße einschließlich der Erde wird nach ... mehr 

mehr Wissen
Aus der Region

Neues Super-Observatorium

Galaktische Einblicke

Neue Daten vom Hubble-Teleskop

Milchstraße kollidiert mit Andromeda-Galaxie

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Mit Hilfe von Weißen Zwergen

Alter der äußeren Milchstraße bestimmt

Thronjubiläum von Queen Elizabeth II.

Mit Tee und Scones auf dem Rhein

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Tragischer Unfall: 400 Schafe fallen auf Autobahn

Hunderte Schafe sind in der Nacht zu Freitag auf eine Straße in Melbourne gefallen, als ein Tiertransporter auf einer Brücke umkippte und ... mehr 

Top-Services