Moderner Spickzettel: Britische Schüler betrügen beim Examen mit dem Handy
zuletzt aktualisiert: 28.03.2006 - 14:37London (rpo). Prüfungsaufsichtsbehörden gelten allgemein als eher humorlos. In England wird dies nicht anders sein. Dabei müssen die Damen und Herren mit einem ernsten Problem kämpfen: Im letzten Jahr schmuggelten einem Bericht zufolge rund 1.100 Schüler ein Handy in die Examensprüfung. Natürlich mit unehrenhaften Absichten.
In jüngster Zeit würden bei Prüfungen immer mehr Schüler mit Mobiltelefonen erwischt, sagte Behördenchef Ken Boston. Die beliebteste Art, seine Leistungen auf unerlaubte Weise zu verbessern, ist laut Bericht jedoch immer noch der gute alte Spickzettel. Mit einem solchen wurden rund 1887 Pennäler bei Prüfungen erwischt. Rund ein Drittel der Ertappten guckten ab oder machten sich fremdes Wissen auf anderem Wege zu eigen.
Trotz der Gefahr eines Ausschlusses von Prüfungen oder schlechterer Noten wurden 2005 insgesamt mehr als 4500 britische Schüler des Schummelns überführt. Damit stieg ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ein gutes Viertel.
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