Von Friesisch bis Waschmitteltechnologie: Die ungewöhnlichsten Studienfächer
VON CHRISTIAN WOLF - zuletzt aktualisiert: 29.07.2008 - 10:13Düsseldorf (RPO). Früher war alles besser. Akademiker studierten auf Diplom und Magister, und das Studienangebot war überschaubar. Heute gibt es Bachelor und Master und die Fülle an Studienmöglichkeiten nimmt zu. Mittlerweile beläuft sich die Zahl aller Studiengänge und -fächer auf 12.700. Abseits der alten Disziplinen entstehen immer mehr außergewöhnliche Fächer.
Der Kreativität an deutschen Hochschulen sind keine Grenzen gesetzt. Immer mehr Studiengänge sind international geprägt, Angst vor der englischen Sprache dürfen Studenten nicht mitbringen. Ein traditioneller Wirtschaftsstudiengang nennt sich nun "Economics" und Politikstudenten befassen sich mit "Public Policy" und "Governance".
Außerdem zeigt sich bei Studienfächern der Trend zur Spezialisierung. An der Berufsakademie in Karlsruhe etwa werden Studenten im Master-Abschluss Papiertechnik auf eine zukünftige Beschäftigung in der Papierindustrie vorbereitet. Dort bekommen sie Einblicke in die Produktionsanlagen und arbeiten in Laboren.
Studenten der Kieler Christian-Albrechts-Universität haben die Möglichkeit, ihre Bachelor- und Masterabschlüsse in friesischer Philologie zu erwerben. Auf dem Lehrplan stehen dabei unter anderem die friesische Literatur und Landeskunde. Voraussetzung dafür ist jedoch die Beherrschung der friesischen Sprache, unabhängig ob als Mutter- oder Fremdsprache.
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