Neues Studienfach: Fernsehen und Spiele fürs Handy entwickeln
zuletzt aktualisiert: 15.12.2009 - 08:07Stuttgart (RPO). Smartphones lassen sich heute als Fernseher, zum Surfen, Spielen und als Navi nutzen. Wie die passenden Multimedia-Inhalte dafür aussehen müssen, lernen Studenten in dem Fach Mobile Medien.
Bei der Fußball-WM in Deutschland liefen 2006 schon erste Fernsehbilder von den Spielen auf dem Handy. Und das TV im Taschenformat liefert längst nicht die einzigen bewegten Bilder.
Studenten werden dabei für die Arbeit an der Schnittstelle zwischen technischer Umsetzung und Gestaltung ausgebildet. "Man braucht also sowohl Freude am Programmieren als auch eine kreative Ader", erklärt Prof. Roland Schmitz, der das Fach an der Hochschule der Medien Stuttgart lehrt.
Im Studium wird zunächst technisches Know-how vermittelt: Auf dem Lehrplan stehen also Informatik und Mathe. Daneben müssen Studenten aber auch lernen, wie sich mobiler "Content" nutzerfreundlich gestalten und erfolgreich vermarkten lässt. Wie müssen zum Beispiel Handy-News aufbereitet werden, damit sie gut lesbar sind? Und wie viel Geld kann man dafür verlangen?
Jobs für Absolventen gibt es als Entwickler von mobilen Anwendungen für Smartphones, Netbooks und tragbare Spielekonsolen. Sie können aber auch im Marketing oder im Vertrieb multimediale Mobilfunk-Angebote vermarkten. Verwandte Studienangebote, die dem in Stuttgart ähneln, gibt es zum Beispiel unter dem Stichwort "Medieninformatik".
Info: www.hochschulkompass.de
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