Studienfinanzierung: Geldtöpfe für Studenten
zuletzt aktualisiert: 17.09.2010 - 18:15München (RPO). Die Mehrzahl der Abiturienten hat die Zusage für ein Studium an Universität oder Fachhochschule ab Oktober bereits in der Tasche. Spätestens jetzt heißt es rechnen: Wie lässt sich die Studienzeit am besten finanzieren?
Nach Schätzungen der Stiftung Warentest braucht ein Student im Schnitt gut 40.000 Euro für ein fünfjähriges Studium. An vielen Unis kommen die Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester noch obendrauf.
Das studentische Budget liegt im Schnitt bei monatlich 812 Euro, hat die neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) ergeben. Eine der wichtigsten Geldquellen für die über zwei Millionen Studierenden sind die Eltern.
87 Prozent der angehenden Akademiker konnten 2009 auf einen Zuschuss von daheim bauen, im Schnitt auf 445 Euro im Monat. Die elterliche Finanzierung sei aber erstmals seit 1991 rückläufig, gibt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde zu bedenken, Viele Eltern seien an ihrer Belastungsgrenze.
Neben der Finanzhilfe von daheim bieten sich auch andere Geldquellen verschiedener Art an. So besteht z.B. die Möglichkeit sich das Studium oder Teile dessen mit BAföG, Stipendien oder günstigen Krediten zu finanzieren. Dabei unterscheiden sich die Varianten insbesondere bei der Rückzahlung. Stipendien bieten den großen Vorteil, dass das Geld nicht zurückgezahlt werden muss.
Das BAföG birgt ein überschaubares Risiko, da nur maximal 10.000 Euro des Darlehens zurückgezahlt werden müssen. Kredite bei privaten Banken und der staatlichen KfW sind möglich, sollten aber nur semesterweise zur Brückenfinanzierung genutzt werden. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Rückzahlungsbedingungen gelegt werden.
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