Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
           
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Rheinische Post Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Aufgaben vorher abklären: Gut vorbereitet ins Praktikum

zuletzt aktualisiert: 08.01.2011 - 13:18

Hamburg (RPO). Ohne Praktikum findet heute kaum noch ein Hochschulabsolvent einen Job. Geld gibt es dafür meist wenig oder gar nicht. Wer dann noch unpassende Aufgaben übernehmen oder am Wochenende arbeiten muss, fühlt sich schnell ausgenutzt. Wir verraten, wie man das beste aus einem Praktikum machen kann.

"Gegen eine mögliche Ausbeutung als billige Arbeitskraft gebe es zwar kein Rezept", sagt Karriereberaterin Svenja Hofert. "Wer aber weiß, was auf ihn zukommt, kann dieses Risiko mindern."

Empfehlenswert sei es, direkt im Einstellungsgespräch zu klären, welche Erwartungen man selbst hat und welche Aufgaben man übernehmen soll. "Dann kann man während des Praktikums gegebenenfalls darauf hinweisen, wenn eine Tätigkeit die abgesprochenen Anforderungen überschreitet."

Hilfreich könne es außerdem sein, sich anhand des 'Praktikantenschlüssels' eines Unternehmens über dessen Gewohnheiten zu erkundigen, bevor man sich überhaupt um eine Stelle bemüht: Wie viele Praktikanten stellt die Firma ein, wie lange dauert das Praktikum und wie viel Vergütung ist vorgesehen? "Wenn das Unternehmen Vollzeitstellen mit Praktikanten besetzt, die länger als sechs Monate bleiben und dafür nicht entlohnt werden, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass der Betrieb eher günstige Arbeitskräfte sucht als Praktikanten", sagt Hofert.

Unternehmen darf volles Engagement erwarten

Hat man sich ohne konkrete Absprachen auf ein Praktikum eingelassen, sei es schwierig, den Arbeitseinsatz nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. "Wer sich für ein Praktikum in einem Unternehmen entscheidet, sollte sich im Wesentlichen darüber bewusst sein, auf welche Bedingungen er sich dort einlässt."

Das Engagement dürfe dann nicht darunter leiden, dass sich Lohn und Aufwand nicht decken. "Auch wenn die Vergütung nicht gerecht erscheint, sollten Praktikanten nicht eigenmächtig entscheiden, wie viel Aufwand sie persönlich für angemessen halten", erklärt Hofert. "Als Praktikant darf man erwarten, fachliches Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Das Unternehmen stellt den entsprechenden Arbeitsplatz dafür bereit und im Gegenzug darf es auch volles Engagement fordern."

Insbesondere in solchen Branchen, die bei Bewerbern heiß begehrt sind, sollte man vorsichtig damit sein, den Umfang seines Engagements selbst zu bestimme. "Der Kulturbereich beispielsweise ist derart überlaufen, dass man die Chance, die man dort bekommt, auch nutzen sollte. Es wäre zumindest unüberlegt, als Praktikant Abenddienste abzulehnen, weil man nicht bereit ist, sich über die regulären Arbeitszeiten hinaus zu engagieren", sagt die Expertin.

Quelle: DDP/mais
Mehr zu den Themen dieses Artikels

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung. Beachten Sie
dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Was der Bachelor-Grad wert ist

Bildung

Was der Bachelor-Grad wert ist

Eine Umfrage unter angehenden Abiturienten hat ergeben: Schüler sehen gute Berufs-Chancen mit einem Bachelor-Abschluss, wollen aber dennoch ... mehr 

Astronaut Hadfield fühlt sich wie eine Laborratte

Rückkehr nach Monaten an Bord der ISS

Hadfield fühlt sich wie eine Laborratte

Chris Hadfield fühlt sich nach seiner Rückkehr zur Erde nach fünf Monaten an Bord der ISS wie eine Laborratte. mehr 

mehr Wissen
Aus der Region

Rückkehr nach Monaten an Bord der ISS

Hadfield fühlt sich wie eine Laborratte

Ähnlichkeit mit Edwards Scherenhänden

Johnny Depp ist Namensgeber für Fossil

Kommentar zum Erfolg in der Klonforschung

Riskantes Klonen

Videos

Video

Vorgestellt: Nashorn Kibibi aus dem Krefelder Zoo

Kibibi ist zwei Jahre alt und lebt im Krefelder Zoo. Doch lange kann sie dort nicht mehr bleiben, denn ihre Mutter ist erneut schwanger. ... mehr 

Bundeskanzlerin Merkel trifft Papst Franziskus

Bei der 45-minütigen Privataudienz sprachen Merkel und der Papst über Europa und die Finanzkrise. mehr 

MEHR

Auszeichnung

Dresden ist "Hochschulperle 2010"

Die Studentenstiftung Dresden ist die "Hochschulperle" des  Jahres 2010. Der Stifterverband zeichnet jeden Monat innovative Projekte an Unis aus. Der Sieger wurde durch ein Online-Voting bestimmt. mehr

 

Künftige Binnenschiffer auf Rang eins

Das sind die Topverdiener unter den Azubis

 
Top-Services
Sehenswerte Bildbände
S.91_Giorgia Boscolo_(c) dpa.jpg

Bildband "Die Erste"

Diese Frauen veränderten die Welt

Welche Frau war die erste Nachrichtensprecherin, welche die erste Landesbischöfin, und welche trug als Erste Hosen im Deutschen Bundestag? Und wer wurde zur ersten Gondoliera der Welt? Ein Bildband zeigt nun starke Frauen, die sich als erste in einem ... mehr

 
Jan_Grarup_Somalia.jpg

Bildband "Fotos für die Pressefreiheit 2013"

Arbeit unter Lebensgefahr

Die Aufnahmen in dem Bildband "Fotos für die Pressefreiheit 2013" kommen aus Ländern wie Syrien, Mexiko und Somalia, aus denen Journalisten nur unter Lebensgefahr berichten können. Oder sie zeigen Menschen und Ideen, von denen die Herrschenden etwa ... mehr

 
Friseursalon am Astor Place

Bildband über einen legendären Laden

Der amerikanische Traum beim Frisör

Im Friseursalon am Astor Place in Manhattan arbeiten Friseure aus allen Ecken der Welt. Sie sind nach Amerika gekommen, auf der Suche nach einem besseren Leben. Der Berliner Fotograf Nicolaus Schmidt hat dem Laden ein Fotobuch gewidmet. mehr

Jetzt Fan werden!

Werden Sie jetzt Facebook-Fan von RP ONLINE und verpassen Sie keine News mehr.

Jetzt Facebook-Fan werden von RP ONLINE