Deutsche Hochschulen werben immer mehr Drittmittel ein: Hochschulen erhalten mehr Geld von Privateinrichtungen
zuletzt aktualisiert: 31.08.2004 - 09:37Wiesbaden (rpo). Deutsche Hochschulen finanzieren sich immer mehr aus Drittmitteln. 3,3 Millarden Euro gab es für die Hochschulen im Jahr 2002 aus Kassen von privaten und öffentlichen Einrichtungen. Ganz vorn beim Werben um Drittmittel liegt die Technische Hochschule Aachen.
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, warben die Hochschulen damit 7,5 Prozent mehr Drittmittel ein als noch im Jahr 2001. Besonders erfolgreich bei der Einwerbung waren demnach die Ingenieurwissenschaftler, die durchschnittlich 241.200 Euro je Professorenstelle erhielten, 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Spitzenreiter wurde laut Statistikamt die Technische Hochschule Aachen mit 390.700 Euro pro Stelle.
Sehr starke Zuwächse konnten demnach die Humanmediziner verzeichnen, die mit 228.300 Euro pro Stelle ein Plus von 16,5 Prozent erzielten. Drittmittelstärkste Universität der neuen Länder wurde die TU Bergakademie Freiberg mit 198.600 Euro je Professorenstelle. Deutlich niedriger lagen die Drittmitteleinnahmen demnach bei Fachhochschulen sowie in den Geisteswissenschaften.
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