Einnahmen stiegen um sech Prozent: Hochschulen gaben 30,4 Milliarden Euro aus
zuletzt aktualisiert: 11.06.2004 - 15:38Wiesbaden (rpo). Die Ausgaben der öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland sind im Jahr 2002 um sechs Prozent gestiegen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Studierenden im Vergleich mit 2001 nur um 3,8 Prozent zu.
Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, gaben deutsche Hochschulen 2002 30,4 Milliarden Euro aus. Hinter dem Ausgabenanstieg verbergen sich laut der Statistik sehr unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern.
So nahmen die Kosten in den meisten Ländern um weniger als drei Prozent zu. In Hessen und Hamburg sanken sie sogar verglichen mit 2001. Bremen verzeichnete demgegenüber eine Steigerungsrate von 32,4 Prozent, weil eine neue Privatuniversität gegründet wurde. In Thürigen ließen Baumaßnahmen die Ausgaben um 21 Prozent in die Höhe schnellen. Insgesamt gaben die Hochschulen das meiste Geld für ihr Personal aus. Laut dem Statistischen Bundesamt betrugen die Personalaufwendungen im Jahr 2002 insgesamt 18,2 Milliarden Euro. Das entsprach rund 60 Prozent der Ausgaben.
Auch die Einnahmen der Hochschulen stiegen 2002 um rund sechs Prozent auf 13 Milliarden Euro. Am meisten Geld floss für die Krankenbehandlungen der medizinischen Einrichtungen in die Hochschulkassen. Mit 3,3 Milliarden Euro stieg aber auch die Höhe der Drittmittel um mehr als sieben Prozent.
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