Desi-Debakel: KMK-Präsidentin fordert Änderungen am Schulunterricht
zuletzt aktualisiert: 04.03.2006 - 12:18
Dortmund (AP). Angesichts der Ergebnisse der Schulleistungsstudie (Desi) hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Ute Erdsiek-Rave, Änderungen am Unterricht gefordert. "Der Sprachunterricht ist heute noch zu sehr von den Lehrern bestimmt. Die Schüler kommen zu wenig zum Sprechen", wird sie in den "Ruhr Nachrichten" zitiert. Deshalb müssten auch bei der Lehrerausbildung sowie bei Weiterbildungen neue Akzente gesetzt werden. An den Hauptschulen seien die Defizite besonders groß. "Hier müssen wir ansetzen, um schwachen Schülern mehr Chancen zu geben", erklärte die Kultusministerin von Schleswig-Holstein. Die erste bundesweite Schulleistungsstudie hatte Defizite im Deutsch- und Englischunterricht ergeben. Die Untersuchung war unter 11.000 Schülern der 9. Jahrgangstufe erhoben und am Freitag in Berlin von der KMK vorgestellt worden.
Quelle: ap
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