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Die Schule bedeutet neben der Vermittlung fachlicher und sozialer Qualifikationen häufig auch psychische Konsequenzen wie Stress und Leistungsdruck. Davon fühlen sich neben den Schülern oft auch die Eltern beeinträchtigt. Um die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, werden allerdings Statistiken und nackte Zahlen herangezogen. Wir haben sie uns angeschaut.
(Alle Angaben: Stand: 2010/2011; Quelle: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen)
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Wie weit sind NRWs Schüler?
Insgesamt gab es in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Schuljahr 2.754.304 Schüler.
Davon befanden sich 25,5% in der Primarstufe (Klassen 1-4), 40% in der Sekundarstufe I (Klassen 5-10) und 33,4% in der Sekundarstufe II (Klassen 11-13). In der Sekundarstufe I lernten rund 31% der Schüler am Gymnasium, 28% an der Realschule sowie jeweils 17% an Haupt- und Gesamtschulen.
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Wer gibt den Unterricht?
181.593 hauptberufliche Lehrkräfte hat das Land NRW im vergangenen Schuljahr gezählt. Der durchschnittliche Lehrer ist 47,1 Jahre alt, an Haupt- und Volksschulen sogar über 50 Jahre alt. Lehrkräfte unter 30 sind an Hauptschulen äußerst selten (3,2%), anders als an Grundschulen (10,9%) und Gymnasien (10,2%). Der Geschlechtsunterschied ist zudem gravierend: Insgesamt ist nur jede dritte Lehrkraft männlich, an Grundschulen sogar nur jede zehnte. Nur an Gymnasien ist der Anteil relativ ausgeglichen.
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Wie viele Schulen gibt es in NRW?
In NRW gab es 2010/2011 5.945 öffentliche Schulen und 484 private Ersatzschulen. Das Gros der öffentlichen Einrichtungen entfällt dabei auf Grundschulen, von denen es 3.127 im Bundesland gibt. Haupt- (633) und Realschulen (511) sowie Gymnasien (513) gibt es annähernd gleich viele. Gesamtschulen, die die rot-grüne Minderheitsregierung vorantreiben will, sind hingegen noch recht selten (207).
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Wie große sind die Lerngruppen?
Die üblichste Klassengröße liegt in der Grundschule bei 22 bis 25 Schülern. Dies ist in 42,5% der Gruppen der Fall. Nur in 5,3% der Fälle liegt sie bei maximal 17 Teilnehmern. In den weiterführenden Schulen ist die Klassenfrequenz noch höher. In der Sekundarstufe I sind 26 bis 30 Schüler üblich (53,4%). In Gymnasien sind die Klassen tendenziell am größten.
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Welche Empfehlung erhalten Grundschüler?
Nach vier Jahren Grundschule wird zum Missfallen vieler Politiker getrennt. Als Richtwert gelten bei der Wahl der weiterführenden Schule die Empfehlungen auf dem letzten Grundschulzeugnis. Über einem Drittel der Schüler wird zum Besuch eines Gymnasiums geraten. Die Empfehlungen verteilten sich wie folgt:
Hauptschule 17,8%
Haupt- oder Realschule 7,6%
Realschule 28,4%
Realschule oder Gymnasium 9,8%
Gymnasium 35,8%