Am 6. Juli ist der Tag des Kusses. Wer noch mehr Gründe für ein Lippenbekenntnis braucht: Küssen macht glücklich! Denn ein Kuss setzt das Glückshormon Endorphin frei.
Früher dauerte ein Kuss im Schnitt nur 5,5 Sekunden. Heute küssen wir mit durchschnittlichen zwölf Sekunden mehr als doppelt so lang.
Man schätzt, dass sich über 90 Prozent der Menschen küssen. In Frankreich küsst man sich am häufigsten.
Eine besondere Art des Kusses ist der Handkuss. Er ist ein Zeichen von Verehrung, der man verneigt sich respektvoll vor der Dame.
So gesehen bei unserer Angie und Frankreichs ehemaligem Staatspräsidenten Jaques Chirac.
Und hier gibt es von Herrn Bush einen Wangenkuss für unsere Kanzlerin. Wangenküsse gelten vor allem in Frankreich und Spanien als Begrüßungsform.
Beim Küssen gibt es zahlreiche kulturelle Unterschiede.
Während es im Westen nicht anstößig ist, sich auf der Straße zu küssen, gilt dies in Japan und Indien als Vorspiel. Hier küsst man sich nur, wenn man danach auch miteinander schlafen möchte.
Bei dem Mexikanerinnen wird ein zu scheuer Kuss jedoch als abtörnend empfunden. Die meisten bevorzugen da heiße, wilde Küsse.
Die Engländer hingegen gruselt es vor zu feuchen Lippen.
Ein deutscher Biopsychologe fand bei seinen Untersuchungen in der Türkei, Deutschland und den USA heraus, dass die meisten Menschen ihren Kopf beim Küssen nach rechts drehen.
92 Prozent aller Frauen halten beim Küssen die Augen geschlossen.
Leidenschaftliche Küsser pressen ihre Lippen mit einem Druck, der bis zu 15 Kilogramm Gewicht entspricht, aufeinander.