kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Er fraß Dinosaurierküken: Forscher entdecken Monsterfrosch

zuletzt aktualisiert: 19.02.2008 - 19:52

Washington (RPO). Monsterfrosch. Anders kann man den Fund der Wissenschaftler auf Madagaskar kaum bezeichnen. Die Forscher entdeckten die die Überreste des bisher größten bekannten Frosches überhaupt. Das Tier war rund 40 Zentimeter groß und wog etwa fünf Kilogramm.

Ein Größenvergleich zeigt die Ausmaße des Teufelsfroschs. Foto: ddp, ddp

Das bringt ihm nun den Namen Beelzebufo ampinga ein, was soviel wie gepanzerter Teufelsfrosch bedeutet. Der Goliathfrosch, mit 32 Zentimetern Länge und 3,6 Kilogramm Gewicht der größte heute lebende Frosch, hätte gegen das Urtier keine Chance gehabt, berichten Susan Evans und Marc Jones vom University College in London und David Krause von der Universität in Stony Brook im Fachmagazin "PNAS" (Bd. 105, S. 2951).

Der madagassische Riesenfrosch lebte in der Kreidezeit vor ungefähr 65 bis 70 Millionen Jahren. Er war sehr groß, schwer gebaut, hatte eine schützende Panzerung, einen sehr breiten Mund und kraftvolle Kiefer. Wahrscheinlich konnte er damit Echsen, kleine Wirbeltiere und vielleicht sogar Dinosaurierküken verspeisen, denen er vorher gut getarnt auflauerte. Krause und seine Kollegen rekonstruierten das Skelett Beelzebufos aus Einzelteilen verschiedener Tiere, da von den 75 bis heute ausgegrabenen Exemplaren des Höllenfrosches meist nur einzelne Knochen erhalten sind.

Die Einordnung des Frosches innerhalb der Familie bereitet den Forschern allerdings Kopfzerbrechen: Die nächsten Verwandten Beelzebufos sind die in Südamerika lebenden Hornfrösche. Was aber tut ein südamerikanischer Frosch auf Madagaskar? Da die Tiere große Ozeane nicht überqueren können und keine anderen Fossilien des Riesenfrosches auf dem afrikanischen Kontinent gefunden worden sind, tippen Evans und ihre Mitarbeiter auf eine direkte Verbindung von der afrikanischen Insel zum südamerikanischen Kontinent.

Theorien von Geologen zufolge könnte in der späten Kreidezeit eine Landbrücke von Südamerika über die Antarktis nach Madagaskar bestanden haben. Nahe Verwandtschaftsbeziehungen zwischen madagassischen und südamerikanischen fossilen Sauropoden, Theropoden, Krokodilen und Säugetieren unterstützen diese These.

Quelle: afp

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Nasa will Mars-Projekte streichen

Sparmaßnahme der US-Raumfahrtbehörde

Nasa will Mars-Projekte streichen

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa muss sparen und streicht deshalb mehrere Mars-Projekte. mehr 

Studenten wollen in die Welt hinaus

Beliebtes Auslandsstudium

Studenten wollen in die Welt hinaus

Nicht nur an der Uni Düsseldorf drängen mehr Studenten denn je ins Ausland. Auch deutschlandweit ist die Zahl der Studierenden mit Reiselust ... mehr 

mehr Wissen
Aus der Region

Sparmaßnahme der US-Raumfahrtbehörde

Nasa will Mars-Projekte streichen

Beliebtes Auslandsstudium

Studenten wollen in die Welt hinaus

Russen bohren bis zum Vostok-See

Auf der Suche nach Leben im Eis

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Top-Services