Stiftung Warentest: Batterien sind nicht gleich Batterien
zuletzt aktualisiert: 31.01.2006 - 07:41Berlin (rpo). In allen möglichen Geräten kommen Batterien als Energiespender zum Einsatz. Doch Batterie ist nicht gleich Batterie, die unterschiedlichen Einsatzgebiete fordern die kleinen Kraftpakete auf sehr unterschiedliche Art und Weise.
Das hat die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung von 28 Mignon- und Micro-Batterien herausgefunden. Je nach Anwendungsgebiet liegen unterschiedliche Modelle in der Laufzeit vorne, wie das Magazin "test" (Ausgabe 2/06) schreibt.
Ein Blitzgerät ziehe beispielsweise intervallartig starke Strommengen, die Belastung in einem Spielzeug sei eher gleichmäßig verteilt. Vor dem Kauf sollte man daher überlegen, für welches Gerät man die Batterien braucht.
"Sehr gut" schnitt in der Mignon-Größe (AA) die Duracell Plus ab, im Micro-Bereich (AAA) die Energizer Ultra+, heißt es. Weitere 17 Modelle erhielten das Qualitätsurteil "gut", darunter auch schon Modelle für einen Preis von 21 Cent pro Stück.
Durchgefallen sind im Test alle Zink-Kohle-Batterien. Sie hatten den Angaben nach im Vergleich zu den marktüblichen Alkaline-Batterien nur ein Drittel bis Fünftel der Ausdauer und erhielten daher ein "ausreichend". Da sie auch nicht billiger sind, spreche nichts mehr für diesen Batterietyp.
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