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Sechs Fakten zu Biblis A
Biblis A ist das älteste noch im Betrieb befindliche deutsche Kernkraftwerk. 1974 ging der Druckwasserreaktor ans Netz. Nach dem rot-grünen Atomkonsens hätte er ursprünglich 2010 vom Netz gehen sollen. Schwarz-Gelb beschloss eine Laufzeitverlängerung von acht Jahren.
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Betreiber
Betreiber ist der Energiekonzern RWE, der nun Klage gegen die vorübergehende Abschaltung des Meilers eingereicht hat.
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Zwischenfälle
Seit Inbetriebnahme verzeichnete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mehr als 400 Zwischenfälle. Zuletzt wurde am Dienstag ein Defekt an einem Kühler des Lagerbeckens für abgebrannte Brennelemente gemeldet.
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Unzureichend abgesichert
Laut einer Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2007 ist der Reaktor insbesondere nur unzureichend gegen Flugzeugabstürze geschützt.
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Nachrüstung gestoppt
Planungen für eine Nachrüstung, die im Zuge der Laufzeitverlängerung fällig geworden waren, hatte RWE nach Verkündung des Moratoriums gestoppt. Dabei sollte es auch um eine Erhöhung der Erdbebensicherheit gehen. Ursprünglich sollte Biblis A im Juni für acht Monate abschaltet werden, um die Nachrüstungen in Angriff zu nehmen.
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Biblis A hat ein Leistungsvolumen von rund 1.200 Megawatt. Gemeinsam liefern die Reaktorblöcke A und B rund 2.500 Megawatt. Die erzeugte Strommenge entspricht nach Angaben von RWE rund der Hälfte des gesamten hessischen Strombedarfs.