Angst vor schwarzen Löchern: Größte Maschine der Welt startet im September
zuletzt aktualisiert: 08.08.2008 - 17:53Genf (RPO). Trotz Kritk und Warnungen wird der der Teilchenbeschleuniger mit dem Namen "LHC" im europäischen Kernforschungszentrum CERN am 10. September in Betrieb genommen. Mit einem Umfang von 27 Kilometern ist LHC die größte Maschine der Welt.
In der Maschine, dem "Large Hadron Collider", werden Atomkerne mit einer bisher unerreichten Kraft aufeinander geschossen. Dadurch sollen Bedingungen geschaffen werden, die denen des Urknalls ähnlich sind. Die CERN-Forscher erhoffen sich so Aufschlüsse über die Anfänge des Universums.
Der Bau der 2,5 Milliarden Euro teuren Maschine begann nach jahrelangen Planungen im Jahre 2003. Sie befindet sich in einem 27 Kilometer langen Tunnel 100 Meter unter der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz. Zukünftig werden 9000 Wissenschaftler mit dem LHC forschen.
Da am LHC eventuell schwarze Mini-Löcher oder seltsame Materie erzeugt werden können, gibt es Warnungen vor möglichen Risiken. In den USA läuft sogar eine Klage gegen die geplante Inbetriebnahme.
Mehrere Gutachten, die vor dem Hintergrund dieser Befürchtungen in Auftrag gegeben worden sind, kommen zu dem Ergebnis, dass vom LHC und ähnlichen Teilchenbeschleunigern keine Gefahren ausgehen.
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