Cern in Genf: Studentin findet Fehler im Teilchenbeschleuniger LHC
zuletzt aktualisiert: 23.03.2009 - 13:52Düsseldorf (RPO). Da staunten die Wissenschaftler des Teilchenbeschleunigers LHC bei Genf nicht schlecht. Eine chinesische Studentin hat einen Kalkulationsfehler in der Hardware gefunden.
Die junge Physikstudentin Xiaohang Quan hat sich in ihrer Dissertation an der Princeton University in den USA mit der Großforschungsanlage Cern beschäftigt und einen bestimmten Algorithmus im LHC erforscht. Dabei stellte sie fest, dass ihre Berechnungen von den tatsächlichen Resultaten in Genf abweichen, schreibt die Studentenzeitung "The Daily Princetonian".
Quan sei überrascht gewesen und forschte weiter. Sie fand heraus, dass die Hardware des größten Teilchenbeschleunigers der Welt Daten doppelt aufzeichnet. Das könne zu Fehlern bei der Schlusskalkulation führen. Um ihre Ergebnisse zu präsentieren, reiste die Studentin in der vergangenen Woche mit drei von ihren Professoren nach Genf.
"Wenn weitere Analysen meine Entdeckung bestätigen, wird das den Physikern die richtigen Auswahlkriterien zeigen", sagt Quan in der Zeitung. "Ich hoffe, dass wird den Forschern Ärger ersparen."
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