Hamburg (RPO). Eine Studie hat ein Ranking der gesündesten Städte Deutschlands erstellt. Den Spitzenplatz belegt Ulm. Auf den hintersten Plätzen finden sich überwiegend Städte aus Nordrhein-Westfalen wieder. Der Studie zufolge lässt dort vor allem die medizinische Versorgung zu wünschen übrig.
Für den ersten so genannten Gesundheitsatlas verglichen die Zeitschrift "Healthy Living", die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die DAK in einem gemeinsamen Projekt die 81 größten deutschen Städte, wie die Krankenkasse und das Magazin am Dienstag in Hamburg mitteilten.
Auf Platz zwei des Gesundheitsrankings liegt demnach Erlangen, es folgten Heidelberg und Bonn. Die Schlusslichter waren Duisburg (Platz 78), Halle (Platz 79), Gelsenkirchen (Platz 80) und Herne (Platz 81).
Die Studie trägt nach Angaben des Magazins erstmals alle öffentlich verfügbaren Messwerte und Statistiken zur Gesundheit in Deutschland zusammen. Folge: In aufwändiger statistischer Detailarbeit wurden die Städte anhand mehrerer Kriterien verglichen. Dazu zählten unter anderem die medizinische Versorgung, Luftqualität, Grünflächen, Sportangebote und Krippenplätze verglichen.
Die insgesamt 45 Kriterien zu Gesundheit ordneten die Forscher der MHH in sieben thematische Gruppen, die sie unterschiedlich gewichteten. Wichtigster Komplex ist die "wirtschaftliche und soziale Lage", die sich aus Faktoren wie Haushaltseinkommen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulabschluss zusammensetzt. Weitere Kriteriengruppen waren Klima, Gesundheitszustand, der Komplex Umwelt, Wohnen und Erholung, Freizeit und Beziehungen sowie Klima und Altersstruktur.
Unter dem Strich folgt eine Zahl. Sie soll Gesundheit in ihrer ganzen Komplexität abbilden. Das komplette Ranking mit allen 81 Städten haben wir für Sie zusammengestellt.
Quelle: ap