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Vom 7. bis 18. Dezember findet in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen die 15. UN-Weltklimakonferenz statt. Ziel ist ein verbindliches Abkommen, um den Klimawandel zu bremsen. Bereits 1979 trafen sich in Genf Wissenschaftler unter dem Dach der Weltmeteorologieorganisation zur ersten weltweiten Klimakonferenz. Die wichtigsten Schritte seitdem:
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Februar 1979: In Genf treffen sich Wissenschaftler zur ersten Weltklimakonferenz unter dem Dach der Weltmeteorologieorganisation (WMO).
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September 1987: 24 Staaten sowie die Europäische Gemeinschaft unterzeichnen das Montreal-Protokoll zum Schutz der Ozonschicht. Es gilt als erster globaler Versuch, die Umwelt zu schützen. Es tritt am 1. Januar 1989 in Kraft. Mittlerweile haben 196 Staaten das Protokoll ratifiziert.
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1988: Die WMO und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) beschließen die Einrichtung des International Panel on Climate Change (IPCC), das auch als Weltklimarat bezeichnet wird. Ziel ist die objektive Information über die Ursachen von Klimaänderung, ihre potenziellen Folgen für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie über die Optionen zur Anpassung an den Klimawandel und Verminderung dessen.
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Juni 1992: In Rio de Janeiro treffen sich Vertreter von 172 Staaten zur United Nations Conference on Environment and Development (UNCED), dem sogenannten Erdgipfel. Sie verständigen sich auf das erste internationale Abkommen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu mindern. Mehr als 150 Staaten unterschreiben die Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC). Die Klimarahmenkonvention tritt am 21. März 1994 in Kraft. Heute zählt die Rahmenkonvention 192 Vertragsstaaten.
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Dezember 1997: Auf der dritten Conference of the Parties (COP) in Kyoto beschließen die Teilnehmerstaaten, die Treibhausgase um mindestens fünf Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Das sogenannte Kyoto-Protokoll setzt für 37 Industriestaaten Ziele für die Verpflichtungsperiode 2008 bis 2012. Es tritt am 16. Februar 2005 in Kraft. Bis heute haben mehr als 180 Staaten das Protokoll ratifiziert. Einige Staaten, die die Klimarahmenkonvention angenommen haben, schließen sich dem Kyoto-Protokoll nicht an. Zu den prominentesten gehören die USA.
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2005: Nachdem Russland nach langem Zögern 2004 das Kyoto-Protokoll ratifiziert hat, tritt es in Kraft - ohne die USA.
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Oktober 2006: Nicholas Stern veröffentlicht den sogenannten "Stern-Report". In ihm bezifferte der ehemalige Chefökonom der Weltbank erstmals die wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels.
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2007: Februar: Der Weltklimarat rüttelt mit seinem alarmierenden Bericht über das Ausmaß des Klimawandels die Politik auf. Die Forscher halten einen Anstieg des Meeresspiegels um 59 Zentimeter und eine Erwärmung um 6,4 Grad bis 2100 für möglich.
Mai: Der dritte Bericht des Weltklimarates stellt fest, dass bei einer Halbierung der CO2-Emissionen bis 2050 der Temperaturanstieg auf zwei Grad begrenzt werden könnte.
Juni: Der G-8-Gipfel in Heiligendamm bekennt sich zu einer gemeinsamen Strategie zur Eindämmung des Klimawandels. Die USA erklären sich bereit, die Halbierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 "ernsthaft in Betracht zu ziehen".
Dezember: Auf der 13. Weltklimakonferenz in Bali verständigen sich die Teilnehmer auf den sogenannten "Bali Action Plan". Er sieht unter anderm vor, die Verhandlungen über ein Kyoto-Nachfolgeabkommen sowie über konkrete Verpflichtungen aller Staaten im Rahmen der Klimarahmenkonvention in Kopenhagen abzuschließen.
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Juli 2009: Die G8-Staaten bekennen sich auf ihrem Treffen im italienischen L'Aquila zum Ziel einer 50-prozentigen Reduzierung der Treibhausgase bis 2050. Auch die Schwellenländer erkennen erstmals an, dass die globale Durchschnittstemperatur nicht über zwei Grad Celsius steigen darf. September: China verspricht auf dem UN-Klimagipfel in New York erstmals eigene Maßnahmen zu Emissionsreduzierungen.
November: Brasilien legt sich als erstes wichtiges Schwellenland fest, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken.