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Er gilt als König der Arktis, als neugieriger und intelligenter Jäger und unermüdlicher Wanderer im ewigen Eis: der Eisbär. Er ist aber auch vom Aussterben bedroht.
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Wie viele Eisbären leben in freier Wildbahn und in Zoos?
Weltweit leben noch zwischen 20.000 und 25.000 Eisbären in 18 Populationen, zwölf davon mit sinkenden Zahlen. Die Weltnaturschutzunion IUCAN befürchtet, dass dieser Bestand in den nächsten 45 Jahren um mindestens 30 Prozent schrumpfen wird. In Zoos und Gehegen leben zwischen 1700 und 1800 in Gefangenschaft geborene Eisbären. In Deutschland werden in Zoos derzeit laut Tierschutzorganisation Peta 34 Tiere gehalten.
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Wie gefährlich sind Eisbären?
Der Eisbär ist eines der größten auf dem Land lebenden Raubtiere überhaupt. Er ist allein aufgrund von Größe und Gewicht nicht ungefährlich. Das Männchen kann zwischen 400 und 600 Kilogramm schwer und bis zu drei Meter groß werden, das Weibchen zwischen 300 und 400 Kilogramm schwer und etwa 2,5 Meter groß; die Schulterhöhe beträgt bis zu 1,60 Meter.
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Wie alt werden Eisbären?
In freier Wildbahn haben Eisbären eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 18 Jahren. Biologen konnten aber auch einige Tiere erfassen, die älter als 30 Jahre wurden. Der älteste Eisbär in Gefangenschaft, Debby, wurde in einem kanadischen Zoo 42 Jahre alt.
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Wo leben Eisbären?
Eisbären leben in der Arktis, größtenteils auf dem Packeis des nördlichen Polarmeeres, allerdings nicht in der Antarktis am Südpol. Die Tiere sind vorzugsweise in Gebieten anzutreffen, in denen der Wind und die Meeresströmungen das Eis ständig in Bewegung halten. So bilden sich dort offene Wasserstellen und frische Eisschichten, was den Eisbären die Robbenjagd erleichtert. Sie leben meist am Rand der Eisgrenze und wandern daher im Winter nach Süden und im Sommer nach Norden. Täglich können sie bis zu 160 Kilometer zurücklegen.
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Warum ist ihr Fortbestand bedroht?
Durch den Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung schmilzt der Lebens- und Jagdraum der Eisbären. Um Robben zu fangen, müssen die Eisbären hinaus auf das zum Teil zugefrorene Meer und ihre Beute erlegen, wenn sie zwischen den Eisschollen zum Luftholen auftaucht. Im offenen Meer sind die Robben jedoch viel zu schnell für die Eisbären. Mittlerweile kommt es sogar auch vor, dass Eisbären ertrinken, weil sie sich auf zu dünne Eisschollen wagen, einbrechen und dann zu weit vom Festland entfernt sind, um zurück zu schwimmen.
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Was fressen Eisbären?
Eisbären sind Allesfresser, Hauptnahrungsmittel sind Robben. Um sie zu erbeuten, wenden Eisbären einen Trick an: Sie verdecken ihre schwarze Nase mit den Pfoten, so dass sie von den Robben nicht gesehen werden. Eisbären fressen allerdings auch Eier von Vögeln, Fische und gestrandete Wale. Im Sommer stehen auch Pflanzen wie Beeren auf dem Speiseplan.
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Kommt es zu Konflikten mit Menschen?
Weil ihr Lebensraum schrumpft, geraten die Eisbären immer näher an die Zivilisation, etwa im Norden Kanadas, auf der Suche nach Nahrung. Gejagt werden dürfen Eisbären nur noch von den Eingeborenen zum Eigenbedarf. Laut dem WWF, einer der größten Naturschutzorganisationen, werden weltweit jährlich 700 Eisbären erlegt, ein Großteil davon illegal.