Klimawandel: Industrieländer brauchen Hilfe
zuletzt aktualisiert: 04.12.2007 - 07:06Washington (RPO). Die Industrieländer alleine können die Gefahren des Klimawandels einer Studie zufolge nicht bewältigen. "Die angehäuften Emissionen der Entwicklungsländer sind schon ausreichend schädlich, um die Stabilität des Klimas in Gefahr zu bringen", heißt es in einer am Montag anlässlich der Weltklimakonferenz auf Bali veröffentlichten Studie der US-Umweltorganisation Center For Global Development (CGD).
Der vermehrte Verbrauch fossiler Brennstoffe in den Schwellenländern sowie die Abholzung in den Entwicklungsländern könne bereits "zur Katastrophe führen, bevor diese Länder das Einkommensniveau der reichen Länder erreichen."
Mit ihrem auf Daten des UN-Klimarats (IPCC) gestützten Bericht widersprach die Umweltorganisation der weit verbreiteten Auffassung, dass zunächst die reichen Industrieländer etwas gegen den Klimawandel unternehmen müssten, der sich insbesondere auf die Schwellen- und Entwicklungsländer auswirken werde. Zugleich warnte CGD-Chefin Nancy Birdsall, dies berechtige die Industrienationen nicht, "mit gutem Gewissen nichts zu unternehmen".
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