Deutschland gehört zu den größten Klimasündern der Erde. Hierzulande werden nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur IEA jährlich 798 Millionen Tonnen CO2 emittiert.
Damit liegt Deutschland weltweit auf Platz sechs. China (6028 Mio. Tonnen), die USA (5769 Mio. Tonnen), Russland (1587 Mio. Tonnen) und Indien (1324 Mio. Tonnen) verursachen zusammen die Hälfte aller weltweiten Emissionen.
Jeder Deutsche verursacht im Schnitt 9,7 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Damit liegen die Bundesbürger beim Pro-Kopf-Verbrauch zusammen mit Japan auf Platz sieben.
Die größten Pro-Kopf-Umweltsünder sind die US-Amerikaner (19,1 Tonnen) vor den Australiern (18,8 Tonnen), den Saudi-Arabern (14,8 Tonnen) und den Russen (11,2 Tonnen).
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland im Jahr 2007 gegenüber 2006 um etwa 24 Millionen Tonnen (minus 2,4 Prozent) gesunken. Damit liegt die Gesamtemission mit 981,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten erstmalig unterhalb der Milliardengrenze. Insgesamt hat Deutschland seit 1990 seine Treibhausgasemissionen bis Ende 2007 um 20,4 Prozent gesenkt. (Quelle: Umweltbundesamt)
Den größten Anteil an den deutschen Treibhausgasemissionen hat die Strom- und Wärmeproduktion mit 54 Prozent.
Produktion und Gewerbe kommen auf 22 Prozent.
Der Verkehr zeichnet für 16 Prozent verantwortlich - Tendenz entgegen des Gesamttrends steigend.
Dahinter kommen die Landwirtschaft (fünf Prozent) und Sonstige (drei Prozent).