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Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, legte die Rote Liste der gefährdeten Wirbeltiere im Bundesgebiet vor. Für das Große Mausohr und die Fransenfledermaus hat sich die Situation zwar gebessert, doch die Naturschutzbedingungen für sie müssen weiter gelten. Wir haben weitere Beispiele gesammelt.
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Trotz regional ermutigender Entwicklungen, z.B. bei Mauereidechse und Äskulapnatter, sind die Kriechtiere die in Deutschland am stärksten gefährdete Wirbeltiergruppe.
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Von den 13 heimischen Arten sind über 60 Prozent bestandsgefährdet, darunter die Sumpfschildkröte und die Würfelnatter.
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Die unverändert starken Rückgänge u.a. bei Feldhamster, Seggenrohrsänger, Rotkopfwürger, Kampfläufer, Großtrappe, Goldregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Seeregenpfeifer, Bekassine, Wendehals und Kiebitz sind alarmierend, meldet das Bundesamt.
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„Hier ergibt sich für den Naturschutz weiterer Handlungsbedarf, insbesondere in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft“, sagte Beate Jessel.
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Für Brutvögel der Feuchtwiesen, wie Kiebitz, Bekassine, Kampfläufer, Alpenstrandläufer und Seggenrohrsänger, ist es notwendig, die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Entwässerung und Nutzungsänderungen endlich zu stoppen.
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Einer immer intensiveren Landnutzung fallen auch der Wendehals und der Rotkopfwürger als Bewohner der mageren Trockenrasen und Heiden zum Opfer.