Wichtige Tipps: Darauf müssen Sie bei dieser Kälte achten
zuletzt aktualisiert: 07.02.2012 - 07:54Düsseldorf (RPO). Deutschland friert: Die eisige Kälte aus Russland lässt derzeit Deutschland bibbern. Wie kann man sich gegen die Kälte schützen? Und wie bleiben Haus und Auto bei dem momentanen Winterwetter in Schuss? Und was ist mit der Tier- und Pflanzenwelt? Wir geben Tipps.
Minus zehn Grad, minus 15, minus 20 - das Thermometer hat derzeit Gefallen daran gefunden, sich im zweistelligen Bereich unter Null aufzuhalten. Und in den kommenden Tagen soll sich an der sibirischen Kälte auch erst einmal nichts ändern.
Nicht nur wir Menschen müssen uns mit dem frostigen Temperatursturz arrangieren, auch die Tier- und Pflanzenwelt muss mit den tiefen Minustemperaturen zurechtkommen. Und auch die Technik kann schnell Schaden nehmen, sei es das Auto, das Smartphone, der MP3-Player oder die Kamera.
Kann ich bei diesen Temperaturen joggen gehen, wenn ja, darf der Hund mitlaufen? Auf was muss ich bei der Kleidung achten, worauf beim Fahrrad oder beim Auto? Kann man sich warm essen? Und auf was muss man achten, wenn man draußen ein unterkühlte Person findet? Fragen über Fragen, in unserer Fotostrecke finden Sie die Antworten.
Kälteste Nacht erwartet
Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Nordrhein-Westfalen die bisher kälteste Nacht das Jahres mit bis zu Minus 23 Grad in Hochlagen. Im Flachland soll es noch minus 12 bis minus 17 Grad kalt werden. Tagsüber könnte es bei minus 6 Grad in östlichen Landesteilen leicht schneien, am Donnerstag sogar landesweit. Dieselfahrzeuge könnten da schon Probleme bekommen, sagte Günther Hamm vom Wetterdienst in Essen.
Am Mittwoch soll sich die Kälte auf minus 3 Grad abschwächen, am Rhein sogar auf 0 Grad. Zum Wochenende zieht der Frost wieder an. Kommende Woche könnte er wieder nachlassen. Diesen Dienstag soll es im Osten von NRW etwas Schnee geben, am Donnerstag sogar landesweit.
Während der Rhein wohl eisfrei bleiben wird, haben die Schifffahrtsämter an den Kanälen schon jede Menge Arbeit. Noch läuft der Schiffsverkehr, wenn auch nicht reibungslos. Eisbrecher wie die MS Lippe sind im Einsatz. An den Schleusen muss aufgepasst werden, dass die Schiffe nicht große Eismengen hineindrücken. "Wir werden die Schifffahrt aber aufrecht halten", sagte Klaus Fähnrich vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg.
Immerhin dürfen die Narren zumindest hoffen. In der kommenden Woche könnten die Gefrierschrank-Temperaturen passend zum Beginn des Straßenkarnevals nachlassen. An Weiberfastnacht hieße das erträgliche Temperaturen um Null Grad. Bis dahin ist aber alles möglich.
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